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16. Juli:<br>Deutschlandtrend: "Was wäre, wenn...?"

Vorsprung von Schwarz-Gelb schrumpft leicht - Neues Linksbündnis stärkste politische Kraft in Ostdeutschland.

Oskar Lafontaine
WASG-Frontmann Lafontaine kann derzeit auf 11 Prozent Zustimmung für das Linksbündnis mit der PDS rechnen.Bild: dpa

Die Mitglieder der linken Wahlalternative WASG haben den Weg frei gemacht für das angestrebte Linksbündnis mit der PDS. In einer Urabstimmung votierten 81,8 Prozent der knapp 8000 Mitglieder dafür, bei einer vorgezogenen Bundestagswahl gemeinsam anzutreten.

Noch steht zwar nicht fest, ob es am 18. September zur vorgezogenen Neuwahl des Parlaments kommt, weil die letzte Entscheidung des Bundespräsidenten noch aussteht. Doch die Umfragen haben bereits Hochkonjunktur. Sie spiegeln die im Land herrschende Stimmung wider, und im Mittelpunkt steht immer die so genannte Sonntagsfrage "Was wäre, wenn am diesen Sonntag gewählt würde?"

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap erreicht das neue Linksbündnis aus PDS und der SPD-Abspaltung WASG wie in der Vorwoche elf Prozent. Im Osten bleibt das Linksbündnis mit 31 Prozent aber stärkste Kraft vor der CDU, die mit 29 Prozent dort drei Punkte verliert.

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