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4000 tschetschenische Flüchtlinge in Georgien

25. März 2003

– Nur wenige wollen in ihre Heimat zurückkehren

Tifils, 25.3.2003, CIVIL.GE, russ.

Von den tschetschenischen Flüchtlingen, die sich derzeit im Pankisi-Tal befinden, will nur ein Siebtel in die Heimat zurückkehren. Das teilte am 25. März "Civil.Ge" der georgische amtierende Minister für Flüchtlingsangelegenheiten, Otar Kejnaschwili, mit.

"Die Vorbereitungen für die Rückkehr der tschetschenischen Flüchtlinge, die sich im Pankisi-Tal befinden, werden schon bald wieder aufgenommen. Der russische Präsident hat das Ministerium für Katastrophenschutz entsprechend beauftragt", sagte am Montag (24.3.) vor Journalisten der Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Wladimir Ruschajlo, nach einem Treffen mit dem georgischen Sekretär für nationale Sicherheit, Tedo Dschaparidse. (...)

Nach Angaben der im April 2002 durchgeführten Registrierung der Flüchtlinge halten sich derzeit in Georgien etwa 4000 tschetschenische Flüchtlinge auf, von denen die meisten im Pankisi-Tal leben. Schon bald soll eine erneute Registrierung der Flüchtlinge vorgenommen werden. (MO)