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5. August:<br>Linkspartei für politischen Klimawandel

Lafontaine und Gysi präsentieren Wahlprogramm – Umfragewerte deuten Stimmungswandel an

Bild: AP

Bis zur vorgezogenen Bundestagswahl sind es nur noch knapp sechs Wochen. Der Wahlkampf wird kurz, dürfte dafür aber um so härter werden. Für Unruhe unter den etablierten Parteien sorgt das Wahlbündnis aus der inzwischen als "Linkspartei" neu etikettierten PDS und der Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit. Immerhin werden der Linkspartei, die in den Umfragen bis zu zwölf Prozent erreicht, gute Chancen eingeräumt, drittstärkste Fraktion zu werden.

In Berlin präsentieren die Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine und Gregor Gysi einmal mehr traute Einigkeit und ihr Wahlprogramm. Pikanterie am Rande: der Westdeutsche Lafontaine war lange SPD-Vorsitzender und kurze Zeit Finanzminister im ersten Kabinett Schröders. Der Ostdeutsche Gysi führte die DDR-Staatspartei SED nach dem Mauerfall unter dem neuen Namen PDS ins vereinte Deutschland.

Falls das Bundesverfassungsgericht wegen der Klagen zweier Abgeordneter gegen die Abstimmung über die Vertrauensfrage des Bundeskanzlers nicht noch die Notbremse zieht, müssen sich die Bundesbürger am 18. September entscheiden, wen sie in der Regierung und wen sie in der Opposition sehen wollen. Bisher konnten sich CDU und CSU ziemlich siegessicher fühlen. Doch die neuesten Umfragen deuten einen Stimmungswechsel an. Erstmals ist die schwarz-gelbe Mehrheit von Union und FDP ins Wanken geraten.

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