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Abbas bleibt im Amt

10. August 2009

Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas erneut im Amt bestätigt +++ EU zeigt sich empört über den Prozess im Iran +++ Iranische Volksmudschaheddin in Berlin sind in den Hungerstreik getreten

Mahmoud Abbas mit seiner Frau Amina nach seiner Wiederwahl (Foto: AP)
Ohne Gegenkandidaten erneut gewählt - Mahmoud Abbas - hier mit seiner Frau Amina.Bild: AP

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas steht weiter unangefochten an der Spitze der Fatah-Bewegung. Ohne Abstimmung auf dem Parteitag der Fatah wurde der 74-Jährigen am Wochenende in Bethlehem im Amt bestätigt, da es eh keinen Gegenkandidaten gab. In einem neuen Parteiprogramm sprach sich die Fatah für einen "Widerstand mit allen Mitteln " gegen die israelische Besatzung aus. Und aus Israel hagelte es deshalb auch Kritik.

EU fordert Freilassung der EU-Bürger

In Teheran ist der Prozess gegen etwa 100 Oppositionelle am vergangenen Wochenende fortgesetzt worden. Angeklagt sind auch eine Französin sowie iranische Mitarbeiter der britischen und französischen Botschaft. Ihnen wird Spionage und Beteiligung an den Protesten vorgeworfen. Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft kritisierte den Prozess und forderte die sofortige Freilassung der Angeklagten.

Volksmudschaheddin im Hungerstreik

Sie haben eine drastische Protestform gewählt: Seit fast zwei Wochen befinden sich mehr als 30 Volksmudschaheddin in Berlin im Hungerstreik. Anlass ist der Sturm irakischer Sicherheitskräfte auf ein Lager der iranischen Volksmudschaheddin im Norden von Bagdad. Die Männer und Frauen in Berlin fürchten um ihre Angehörigen und appellieren an die Bundesregierung, sich für den Schutz ihrer Landsleute einzusetzen.

Redaktion: Diana Hodali

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