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Ackermann nach Suizid-Fall entlastet

4. November 2013

Er trat als Präsident des Schweizer Versicherers Zurich zurück. Nach dem Suizid des Konzern-Finanzchefs wollte Josef Ackermann "jegliche Rufschädigung" vermeiden. Jetzt wurde er entlastet.

Porträt Josef Ackermann (Foto: dpa)
Bild: picture-alliance/dpa

Der einstige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist von Verdächtigungen im Zusammenhang mit dem Selbstmord des Finanzvorstands des Versicherungskonzerns Zurich entlastet worden. Zwei Untersuchungen der Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) hätten "keine Hinweise auf ungebührlichen oder unangemessenen Druck auf Pierre Wauthier festgestellt", teilte der Konzern mit.

Josef Ackermanns Rückzug

01:28

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Ackermann war unmittelbar nach Wauthiers Suizid Ende August als Verwaltungsratspräsident von Zurich zurückgetreten. Der 65-jährige Schweizer hatte dabei auf Andeutungen verwiesen, wonach Angehörige Wauthiers ihm eine Mitschuld am Selbstmord des 53-jährigen Franzosen vorhalten wollten. Ackermann erklärte, er wolle "jegliche Rufschädigung zu Lasten von Zurich vermeiden".

Der 53-jährige Wauthier war am 26. August tot an seinem Wohnort am Zuger See aufgefunden worden. In einem Abschiedsbrief warf er Präsident Josef Ackermann vor, er habe ihn unter Druck gesetzt.

uWll (dpa, rtr)

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