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Angela Merkel am Golf

25. Mai 2010

Die Golfstaaten fürchten sich vor einem Atomstaat Iran +++ Die deutsche Wirtschaft sieht große Wachstumschancen am Golf +++ Zehn Jahre nach dem Abzug aus dem Südlibanon herrscht gespannte Ruhe an Israels Nordgrenze

Angela Merkel bei ihrer Ankunft in Abu Dhabi (Foto:dpa)
Angela Merkel bei ihrer Ankunft in Abu DhabiBild: picture-alliance/dpa

Spannungen am Persischen Golf

An diesem Montag ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für vier Tage an den Persischen Golf gereist. In den Emiraten, in Saudi Arabien, in Katar und Bahrain spricht sie mit Regierungsvertretern vor allem über den weiter schwelenden Atomstreit mit dem Iran. Besonders die Vereinigten Arabischen Emirate blicken äußerst kritisch auf Teheran.

Emirate als Wachstumsmarkt

Angela Merkel spricht in den Golfstaaten aber nicht nur über die nuklearen Pläne des Iran. Die deutsche Kanzlerin wird auch von einer hochrangigen deutschen Wirtschaftsdelegation begleitet. Schon am Montag, dem ersten Tag der Reise, haben mehrere deutsche Firmen in Abu Dhabi milliardenschwere Kooperationsverträge unterzeichnet. Längst hat die deutsche Wirtschaft das riesige Wachstumspotential der Golfstaaten für sich entdeckt.

Trügerische Ruhe an Israels Nordgrenze?

Vor genau zehn Jahren haben die letzten israelischen Streitkräfte den Südlibanon verlassen. Heute ist es an Israels Nordgrenze erstaunlich ruhig. Medien und Politik warnen allerdings davor, dass es schon in diesem Sommer erneut einen Militärschlag gegen die Hisbollah geben könnte.

Redaktion: Thomas Latschan / Nicola Reyk

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