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Annäherung an moderate Taliban?

9. März 2009

Kritik, Spott und Empörung erntete vor zwei Jahren noch Kurt Beck, als er bei einem Afghanistan-Besuch das Gespräch mit gemäßigten Taliban vorschlug. Jetzt hat Barack Obama die gleiche Idee - und es lacht keiner mehr.

Verhaftete Taliban (Archiv 2005), Foto: ap
Was sind 'moderate Taliban'?Bild: AP

In Afghanistan seien die USA derzeit nicht auf einer "Siegerstraße" - mit diesen Worten umschrieb US-Präsident Barack Obama an diesem Wochenende die Lage in Afghanistan in einem Interview mit der "New York Times". Ein ziemlich euphemistischer Ausdruck für die Tatsache, dass die Gewalt am Hindukusch ungeachtet der Präsenz von rund 70.000 ausländischen Soldaten in den vergangenen zwei Jahren deutlich zugenommen hat.

Darum will Obama jetzt seine bereits im Wahlkampf angekündigte Afghanistan-Strategie ändern: Dazu zählt auch die Annäherung an moderate Taliban, ein Schritt, der unter seinem Vorgänger George W. Bush noch undenkbar gewesen wäre. Welche Erfolgsaussichten hat diese neue Strategie?

Wohin mit den Guantánamo-Häftlingen?

'Warum eigentlich zu uns?' Warum soll Deutschland Guantanamo-Häfltinge aufnehmen?Bild: AP

Ein weiteres Wahlversprechen Obamas war die schnelle Schließung des US-Gefangenenlagers Guantanamo. Immer noch werden dort mehrere hundert Gefangene festgehalten, viele wissen noch nicht einmal, was ihnen konkret vorgeworfen wird, sie haben keinen Rechtsbeistand und ein Prozess ist auch in Sicht. Seit Jahren protestieren Menschenrechtler und Staaten wie die Bundesrepublik gegen dieses Symbol der Rechtlosigkeit. Doch mit der Auflösung ergibt sich ein neues Problem: Wohin mit den Gefangenen? Deutschland will sie ungern aufnehmen - doch in den USA sieht man das ganz anders.

Konkurrenz aus Wassertrüdingen

Der 'Cristo Redentor' in Rio ist nicht mehr konkurrenzlosBild: picture-alliance/ dpa

Der berühmteste Beton-Jesus der Welt thront derzeit hoch über der Millionenmetropole Rio de Janeiro. Doch jetzt droht dem brasilianischen Wahrzeichen Konkurrenz: In dem kleinen, süddeutschen Städtchen Wassertrüdingen will eine Investorengruppe jetzt die größte Christusstatue der Welt bauen. Und der Jesus soll nicht alleine auf dem Acker stehen: Zu seinen Füssen ist ein Pilgerhotel mit Wellness-Bereich und Restaurant geplant. Mit 55 Metern soll die Figur das Original um fast 20 Meter überragen. Was sagen die Brasilianer dazu?

Barbie wird 50


50 Jahre alt und immer noch makellos: BarbieBild: picture-alliance/ dpa

Seit 50 Jahren tummelt sich die Dame im internationalen Jetset und trotzdem ist sie immer noch strahlend schön: keine Falte im Gesicht, keine Delle im Hinterteil und kein einziges graues Haar. Das ist aber auch kein Wunder, denn sie ist aus Plastik: Barbie, die erfolgreichste Puppe der Welt, feiert am 9. März 2009 ihren 50. Geburtstag. Und anlässlich dieses Jubiläums hat die Hersteller-Fima sogar eine "Angela-Merkel-Barbie" herausgegeben. Die sieht allerdings nicht aus wie die deutsche Kanzlerin, sondern - wie Barbie eben: Lange Beine, Wespentaille und ein üppiges Dekollté.

Redaktion: Oliver Pieper/ Ina Rottscheidt

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