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Arabische Aktivisten in Haifa festgenommen

12. Mai 2010

Vorwurf Spionage - Der israelische Inlandsgeheimdienst nimmt zwei arabische Aktivisten fest +++ Neue Heimat - Irakische Flüchtlinge in Deutschland +++ Gegen Tabus - Marokkos erstes Schwulenmagazin +++

Symbolbild Handschellen (Archivfoto: dpa)
Bild: picture-alliance/ dpa

18 Beamte des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Beit und der Polizei haben Amir Machul am vergangenen Donnerstag in seiner Wohnung in Haifa aus dem Schlaf gerissen. Die Wohnung wurde durchsucht. Machul wurde festgenommen und abgeführt. Dem arabischen Bürgerrechtler wird Spionage für die libanesische Hisbollah vorgeworfen.

"Meine neue Heimat"

Ende 2008 haben sich die EU-Innenminister auf eine humanitäre Hilfsaktion für irakische Flüchtlinge verständigt. Insgesamt sollten 10.000 Flüchtlinge nach Europa kommen: Deutschland sollte 2500 von ihnen aufnehmen. Die Flüchtlinge sind traumatisiert, nicht nur weil viele von ihnen verfolgt wurden. In Deutschland genießen sie jetzt einen besonderen Status: Sie haben sofort Zugang zu einem Integrationskurs, dürfen arbeiten und erhalten ein dreijähriges Aufenthaltsrecht. Ziel ist es, dass sie sich langfristig in Deutschland niederlassen.

Mithly - das erste Schwulenmagazin für Araber

Eine Zeitung, die gerade mal eine Auflage von 200 Exemplaren hat, sorgt normalerweise nicht groß für Aufsehen. Nicht so bei "Mithly", dem ersten Magazin der arabischen Welt, das sich explizit an Schwule und Lesben richtet. Besonders im Internet ist "Mithly" erfolgreich: Dessen Website wurde in den ersten drei Wochen rund eine Million mal besucht. Die Islamisten machen derweil kräftig Stimmung gegen Homosexuelle.

Redaktion: Diana Hodali / Anna Kuhn-Osius