1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Atomstreit entzweit Russland und Iran

28. Mai 2010

Verärgerung in Moskau nach schweren Vorwürfen aus Teheran +++ Schiffe mit pro-palästinensischen Aktivisten halten auf Gaza – trotz israelischer Drohungen +++ Flüchtlingslager im Südlibanon erhalten Kanalisation

(Foto: AP)
Weiter ins Abseits? Irans Präsident Mahmud AhmadinedschadBild: AP

Verscherzt es sich der Iran im Streit um sein Atomprogramm nun auch noch mit ihm bislang freundlich gesonnenen Großmächten? Erstmals gibt es handfesten Krach zwischen Teheran und Moskau um die international heftig umstrittenen Atompläne des Iran. Auf beiden Seiten zeigt man sich deutlich verärgert.

Machtprobe vor der Küste des Gazastreifens

Eine sogenannte "Freiheitsflotte" nimmt Kurs auf den Gazastreifen. Die rund 700 pro-palästinensischen Aktivisten an Bord wollen Hilfsgüter nach Gaza bringen. Israel dagegen will mit allen Mitteln die international geltende Seeblockade des von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gebiets aufrecht erhalten. Das Angebot, die Güter in israelischen Häfen zu löschen und unter UN-Aufsicht nach Gaza zu bringen, lehnten die Aktivisten ab. Nun bereite man sich auf jedes Szenario vor, teilte das israelische Außenministerium mit.

Mit deutscher Hilfe Schluss mit brauner Brühe

Nach den Bombardierungen im Libanonkrieg von 2006 sind die gröbsten Kriegsschäden in den palästinensischen Flüchtlingslagern im Südlibanon beseitigt. Nun sollen die Lebensbedingungen in Lagern wie Sabra und Schatila nachhaltig verbessert werden. Mit deutscher Mithilfe entsteht eine neue Kanalisation.

Redaktion: Sven Töniges / Thomas Latschan

Den nächsten Abschnitt Mehr zum Thema überspringen
Den nächsten Abschnitt Top-Thema überspringen

Top-Thema

Den nächsten Abschnitt Weitere Themen überspringen