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Böser Absturz von Nigeria (18.12.2014)

18. Dezember 2014

Börsencrash am Persischen Golf +++ Böser Absturz von Nigeria +++ Wall Street: Sechs Jahre nach der Lehman-Pleite +++ China: Über 50 neue Flughäfen in fünf Jahren

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO
Bild: dapd

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Die Börsen am Persischen Golf sind in diesem Jahr abgestürzt. Als Hauptgrund gilt der drastische Rückgang des Ölpreises, da Saudi-Arabien, Dubai oder Katar vor allem von den Einnahmen aus ihren Ölquellen leben. Warum muss das Europäer interessieren, angesichts der aktuellen Krisen in Russland und Griechenland? Nicht zuletzt deshalb, weil Börsianer Dubai als "böses Omen" sehen.

Böser Absturz von Nigeria

Die Länder am Persischen Golf leiden zwar unter dem fallenden Ölpreis, können aber noch eine ganze Weile von ihrem Wohlstand zehren. Anders sieht es in Nigeria aus, der größten Volkswirtschaft Afrikas. Auch Nigeria ist reich an Erdöl und bezieht den Löwenanteil der Staatseinnahmen aus dem Geschäft mit dem schwarzen Gold. Dennoch sind viele Nigerianer wegen der extrem ungleichen Verteilung sehr arm. Dass die Staatseinnahmen durch den Preisabsturz des Rohöls eingebrochen sind, trifft die Armen im Lande besonders hart. Hinzu kommt das Problem mit Boko Haram, einer islamistischen Terrorgruppe. Keine guten Voraussetzungen für die Regierung bei der Wahl im kommenden Februar.

Wall Street: Sechs Jahre nach der Lehman-Pleite

Als größter Absturz in der Finanzgeschichte gilt die Insolvenz der US-Bank Lehman Brothers vor gut sechs Jahren. Eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise folgte. Politiker schworen, dass der Steuerzahler nicht wieder zur Geisel der Banken werden darf. Ist es bei dem Schwur geblieben oder wurde tatsächlich etwas getan?

China: Über 50 neue Flughäfen in fünf Jahren

Während der Berliner Willy-Brandt-Flughafen von Krise und Krise stolpert, werden in China gerade reihenweise neue Flughäfen aus dem Boden gestampft. Über 50 neue Flughäfen sieht der laufende Fünfjahresplan bis Ende 2015 vor. Größtes Projekt: ein zweiter Mega-Flughafen für Peking, der diese Woche von den Planungsbehörden genehmigt wurde. Geplante Bauzeit: fünf Jahre. Aber Chinas Flughafen-Boom hat auch eine Kehrseite: Ökonomisch machen viele Projekte keinen Sinn und Korruption ist an der Tagesordnung.

Technik: Jürgen Kuhn
Moderation: Zhang Danhong

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