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Bewaffnete überfallen Bekleidungsgeschäft

13. Juli 2015

Die Täter haben nach ihrem Überfall auf ein Modegeschäft im Norden der französischen Hauptstadt einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Spezialeinheiten umstellten das Gelände. Mitarbeiter wurden befreit.

Französische Polizisten (Foto: AFP)
Bild: L. Bonaventure/AFP/Getty Images

Zwei bis drei Angreifer stürmten das Geschäft der irischen Modekette Primark in einem Einkaufszentrum im Pariser Vorort Villeneuve-la-Garenne am frühen Montagmorgen. 18 Angestellte hätten sich daraufhin "verängstigt" in einer Kantine des Einkaufszentrums versteckt, teilte ein Sprecher der Sicherheitskräfte mit. Sie wurden später von Polizisten der Elite-Einheit Raid in Sicherheit gebracht, es gab keine Verletzten.

Sondereinheiten riegeln die Gegend ab

Unklar ist, ob sich die Angreifer noch im Einkaufszentrum befinden oder bereits geflohen sind. "Die Suche nach den Verbrechern geht weiter", sagte ein Polizist. Ein Großaufgebot der Polizei riegelte das Einkaufszentrum Qwartz nördlich von Paris weiträumig ab, Straßen wurden für den Verkehr gesperrt, Geschäfte blieben geschlossen.

Frankreich hat die Sicherheitsvorkehrungen seit den islamistischen Anschlägen auf die Redaktion der Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt im Januar erhöht. Die Attentäter töteten damals 17 Menschen. Im Juni einhauptete ein mutmaßlicher Islamist seinen Chef und versuchte anschließend, eine Gasfabrik in die Luft zu sprengen.

se/qu (afpe, dpa, rtr)

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