Auf dem Lamu-Archipel vor Kenia Küste sollen Bienen die Mangroven retten. Jahrzehntelang lebten viele Familien vom Einschlag des Mangrovenholzes, das als Brennstoff genutzt wird. Doch die Abholzung bedroht eines der wichtigsten Küstenökosysteme Ostafrikas. Als nachhaltige Alternative fördern lokale Initiativen nun die Imkerei. Auf der Insel Patebetreuen Dorfbewohner Bienenvölker mitten im Mangrovenwald und gewinnen Honig als Einkommensquelle. Die Bienen liefern nicht nur Erträge, sondern schrecken auch illegale Holzfäller ab. Gleichzeitig binden Mangroven große Mengen Kohlenstoff, schützen Küsten vor Erosion und bieten Fischen wichtige Laichgebiete. Mehr als 70 Bienenvölker helfen bereits beim Schutz der Wälder von Lamu, weitere sollen folgen.
