BMW fährt weniger Gewinn ein
1. August 2012
Unterm Strich ging der Gewinn um 28,1 Prozent zurück auf 1,277 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch (01.08.2012) in München bekanntgab. Grund für den Gewinnrückgang seien höhere Personal- und Entwicklungskosten sowie ein stärkerer Wettbewerb gewesen, teilte BMW mit. Die Zahl der weltweiten Mitarbeiter erhöhte BMW innerhalb der vergangenen zwölf Monate um mehr als 5.000 auf 102.000.
Dennoch ist das Unternehmen hoch profitabel: Beim Umsatz erfüllte der Konzern mit rund 19,2 Milliarden Euro die Erwartungen. Das ist ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz des Gewinneinbruchs und des konjunkturellen Abschwungs verbuchte der Münchener Konzern immerhin das zweitbeste operative Konzernergebnis der Firmengeschichte.
Der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer zeigte sich optimistisch und sagte, BMW habe seinen "Erfolgskurs fortgesetzt". Der Konzern habe neue Spitzenwerte bei Absatz und Umsatz. Der Absatz stieg um 8,1 Prozent auf eine neue Bestmarke von 900.539 Fahrzeuge. Der Premiumhersteller konnte die Auslieferungen von allen drei Marken – BMW, Mini und Rolls-Royce - weiter erhöhen. Zwar ging der Absatz in Europa zurück, dafür aber konnte der Autobauer mehr in Nordamerika und Asien verkaufen.
rbr/sti (dpa, rtr)