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BMW ist gut unterwegs

1. August 2013

Die europäische Dauerkrise spürt auch der Münchner Autobauer BMW. Doch allen widrigen Rahmenbedingungen zum Trotz konnte der Konzern seinen Gewinn steigern.

Norbert Reithofer vor BMW i3 (Foto: Reuters)

"Trotz erheblichen Gegenwinds hat BMW ein starkes zweites Quartal eingefahren", kommentierte BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer den Quartalsbericht seines Unternehmens. Danach hat der Konzern seinen operativen Gewinn um fast drei Prozent auf 2,068 Milliarden Euro gesteigert. Das Nettoergebnis von 1,4 Milliarden Euro bedeutet ein Plus von rund neun Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Beim Umsatz brachte das zweite Quartal eine Steigerung von 1,8 Prozent auf aktuell 19,55 Milliarden Euro.

Beim Absatz erreichten die Münchner neue Rekorde: Der Verkauf von Autos der Marken BMW, Rolls-Royce und Mini erreichte im zweiten Quartal den Höchstwert von 506.321 Autos, eine Steigerung von 6,6 Prozent. Im ersten halben Jahr hat BMW bereits 954.500 Autos absetzen können - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund sechs Prozent.

Der Neue kostet Geld

Wären nicht die guten Ergebnisse der starken Finanzsparte - die Bilanz von BMW käme nicht so positiv daher. Denn trotz der guten Absatzzahlen knickte der Gewinn im PKW-Geschäft deutlich ein: 1,76 Milliarden Euro bedeuten ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Münchner verdanken ihren Absatzrekord nämlich den kleinen Modellen wie der 3er-Serie - und mit diesen Autos ist nicht so viel zu verdienen wie mit den großen Wagen.

Neben der sinkenden Nachfrage nach Oberklassemodellen in Europa drücken auch Entwicklungskosten das Quartalsergebnis, die vor allem das aus Carbon gebaute Elektroauto i3 verursacht hat. Außer in neue Modelle, so Norbert Reithofer, habe der Konzern auch in technische Innovationen und den Ausbau der Infrastruktur investiert.

BMW schlägt sich wacker

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So soll es weitergehen

Auch für die zweite Jahreshälfte erwartet BMW, von der europäischen Krise ausgebremst zu werden. Jedes zweite Auto, das BMW verkauft, wird in Europa ausgeliefert - und ein Anstieg der Nachfrage ist nicht zu erwarten. Auch werde, so Vorstandsschef Reithofer, der Preisdruck weiter zunehmen. Dennoch sieht BWM zuversichtlich in die nahe Zukunft: Reithofer erwartet für das Gesamtjahr einen neuen Absatzrekord.

dk/wa (rtr, dpa)

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