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BMW legt Rekordergebnis vor

Klaus Ulrich8. März 2012

Der Autobauer BMW hat 2011 so viel Geld verdient wie nie. Im Kampf um die Spitze der deutschen Oberklassehersteller stehen die Münchner weiter an der Spitze. Doch das Rennen bleibt spannend.

FILE - In this March 18, 2009 file photo a BMW logo is photographed on a wheel of a BMW car prior the annual balance press conference in Munich, southern Germany. BMW said Thursday, March 8, 2012, it increased net profit by 51 percent last year to euro 4.9 billion (US dollar 6.43 billion) as it benefitted from strong demand for its luxury cars and SUVs in China and an economic recovery in the United States. Revenues rose 14 percent to euro 68.82 billion, as the number of cars and SUVs sold in China increased 38 percent to 233,600. Sales rose 14 percent in the United States, where the company sold more than 340,000 vehicles. (Foto:Matthias Schrader, File/AP/dapd)
BMW logoBild: AP

BMW hat das beste Jahr der Firmengeschichte perfekt gemacht. Dank eines Verkaufsrekords 2011 kletterte auch der Gewinn des bayerischen Autobauers in vorher nicht gekannte Höhen. Unter dem Strich verdiente die Nobelmarke 4,9 Milliarden Euro - ein dickes Plus von 51,3 Prozent. Der Umsatz kletterte von 60,5 Milliarden Euro ebenfalls auf einen Bestwert von 68,8 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte.

"Das abgelaufene Geschäftsjahr war das bislang beste Jahr in der Unternehmensgeschichte", freute sich BMW-Chef Norbert Reithofer. Die komplette Bilanz legt BMW kommenden Dienstag vor. Der Konzern ging aber wahrscheinlich deshalb bereits heute an die Öffentlichkeit, weil die Zahlen so brillant sind.

Für 2012 rechnet Reithofer mit weiterem Wachstum, auch wenn sich der Konzern angesichts der Euro-Schuldenkrise und der unsicheren Konjunkturaussichten noch bedeckt hält. "Nach dem Absatzrekord im vergangenen Jahr gehen wir auch 2012 von einem Zuwachs bei den Auslieferungen aus", sagte Reithofer. BMW hat 2011 weltweit 1,66 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft, ein Zuwachs von 14,2 Prozent.

Rekorde auch bei Mercedes und Audi

In den vergangenen Wochen hatten die beiden Verfolger Audi und Daimler ebenfalls mit Rekordbilanzen geglänzt. BMW will die beiden Rivalen in den kommenden Jahren weiter auf Distanz halten und die Spitzenposition unter den drei deutschen Oberklasseherstellern verteidigen. Viel Hoffnung setzen die Bayern dabei auf den neuen 3er, der seit Februar bei den Händlern steht. Die Bestellungen für das wichtige Modell liegen laut BMW bereits über den Erwartungen.

Auch die BMW-Aktionäre können sich angesichts der Zahlen über einen warmen Geldregen freuen - pro Anteilsschein will BMW für 2011 eine Dividende von 2,30 Euro für Stammaktien und 2,32 Euro je Vorzugsaktie ausschütten, auch dies ein Rekord.

ul/ml (dpa, rtr)