Briten ziehen ab
31. Juli 2009
Zoroastrische Gemeinde vor dem Aus
Neben dem Judentum zählt der Zoroastrismus (Zarathustrismus) zu den ältesten monotheistischen Religionen überhaupt. Doch seit der muslimischen Eroberung Persiens im 7. Jahrhundert fristet die Glaubensgemeinschaft nur noch ein Schattendasein. Die Zoroastrier werden als so genannte Schutzbefohlene zwar im Islam akzeptiert, haben aber nicht dieselben Rechte wie die islamische Mehrheit - sie gelten als Bürger 2. Klasse. Insbesondere nach der islamischen Revolution von 1979 ist auch die Zahl der zoroastrischen Gemeindemitglieder im Iran drastisch gesunken. Die Community stehe vor dem "Aus", warnen führende Vertreter der Glaubensgemeinschaft
Ziviler Ungehorsam im Westjordanland
Als Arun Ghandi, Enkel des Mahatma Ghandi, 2004 in die palästinensischen Autonomiegebiete reiste, hatte er eine klare Botschaft im Gepäck: "Gewaltloser Protest ist für Euch die einzige Alternative" sagte er zu den Palästinensern. Doch die Hoffnung auf einen palästinensischen Ghandi hat sich bis jetzt nicht erfüllt, stattdessen ist hasserfüllte Rhetorik weiter an der Tagesordnung. Eine Ausnahme bildet das kleine Dorf Billin an der Grenze zu Israel. Hier protestieren die Einwohner jeden Freitag friedlich gegen die israelische Grenz-Mauer
Redaktion: Mahmoud Tawfik/ Sarah Mersch