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Briten ziehen ab

31. Juli 2009

Britische Truppen verlassen endgültig den Irak +++ Zoroastrische Gemeinde im Iran vor dem Aus +++ Ziviler Ungehorsam im Westjordanland

Britischer Soldat nimmt Flagge ab
Endgültig weg: britische Truppen im IrakBild: AP
An diesem Freitag (31.7.) endet offiziell der Einsatz der britischen Truppen im Irak. Es war ein schrittweiser Rückzug aus einem umstrittenen Einsatz - er dauerte mehr als sechs Jahre und kostete 179 britischen Soldaten das Leben. Schon Anfang des Jahres hatten die Briten hier das Kommando an die US-Streitkräfte übergeben, die wiederum zogen vor knapp einen Monat aus allen Städten der Region ab. Städte wie Basra oder Kirkuk sind nun truppenfrei - doch im Gegensatz zu den amerikanischen Gebieten im nördlicheren Irak trauert man hier den britischen Truppen sogar etwas nach. Denn die, so heißt es in Basra, benahmen sich in alter britischer Manier ganz gentleman-like

Zoroastrische Gemeinde vor dem Aus

Neben dem Judentum zählt der Zoroastrismus (Zarathustrismus) zu den ältesten monotheistischen Religionen überhaupt. Doch seit der muslimischen Eroberung Persiens im 7. Jahrhundert fristet die Glaubensgemeinschaft nur noch ein Schattendasein. Die Zoroastrier werden als so genannte Schutzbefohlene zwar im Islam akzeptiert, haben aber nicht dieselben Rechte wie die islamische Mehrheit - sie gelten als Bürger 2. Klasse. Insbesondere nach der islamischen Revolution von 1979 ist auch die Zahl der zoroastrischen Gemeindemitglieder im Iran drastisch gesunken. Die Community stehe vor dem "Aus", warnen führende Vertreter der Glaubensgemeinschaft

Ziviler Ungehorsam im Westjordanland

Als Arun Ghandi, Enkel des Mahatma Ghandi, 2004 in die palästinensischen Autonomiegebiete reiste, hatte er eine klare Botschaft im Gepäck: "Gewaltloser Protest ist für Euch die einzige Alternative" sagte er zu den Palästinensern. Doch die Hoffnung auf einen palästinensischen Ghandi hat sich bis jetzt nicht erfüllt, stattdessen ist hasserfüllte Rhetorik weiter an der Tagesordnung. Eine Ausnahme bildet das kleine Dorf Billin an der Grenze zu Israel. Hier protestieren die Einwohner jeden Freitag friedlich gegen die israelische Grenz-Mauer

Redaktion: Mahmoud Tawfik/ Sarah Mersch

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