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Bundesliga: FC Bayern wackelt gegen Freiburg nur kurz

24. November 2025

In der Fußball-Bundesliga kann auch ein Rückstand Bayern München nicht beeindrucken. Ein Stuttgarter trifft dreimal in Dortmund und Eintracht Frankfurt beherrscht das Spektakel. Der Rückblick auf den 11. Spieltag.

Torjubel und Umarmungen der Spieler des FC Bayern München im Spiel gegen den SC Freiburg
Aus 0:2 mach 6:2 - der FC Bayern München bleibt in der Bundesliga das Maß aller DingeBild: Philippe Ruiz/picture alliance

Der FC Bayern München bleibt stabil und gnadenlos. Beim Heimspiel gegen den SC Freiburg ließ sich der Rekordmeister auch von einem frühen 0:2-Rückstand nicht umwerfen. Zur Halbzeit stand es bereits unentschieden, am Ende schossen die Münchener die Freiburger mit 6:2 ab und festigten ihre Tabellenführung. Die Bayern haben 31 Punkte auf dem Konto und damit sechs Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz.

"Es ist in den ersten 15, 20 Minuten nicht viel gut gelaufen. Dann müssen wir anerkennen, dass Freiburg sehr oft für Probleme gesorgt hat", räumte Bayern-Coach Vincent Kompany ein und lobte dann: "Wir sind gut im Spiel gewachsen. Was wir nach den 15 Minuten gezeigt haben, war eine sehr gute Leistung."

Vier Verfolger - Dreierpack von Undav

Erster Bayern-Verfolger bleibt RB Leipzig mit 25 Punkten. Der Klub aus Ostdeutschland feierte einen 2:0-Sieg gegen Werder Bremen. Hinter die Leipziger kletterte Bayer 04 Leverkusen mit einem 3:1-Erfolg beim VfL Wolfsburg auf Rang drei (23 Punkte). Die Werkself war von Anfang an überlegen und torhungrig, allerdings verflachte das Spiel nach starker erster Halbzeit. 

"Die drei Punkte können wir natürlich gebrauchen und die erste Halbzeit war insgesamt sehr gut", sagte Bayer-Trainer Kasper Hjulmand. Aber: "Nur wenige Momente in der zweiten Halbzeit waren gut. Ich bin mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden."

"Es fühlt sich an wie ein Sieg" - Stuttgarts Deniz Undav schnürt beim 3:3 in Dortmund einen DreierpackBild: Jens Niering/picture alliance

Sehr glücklich mit seiner Leistung konnte dagegen Deniz Undav sein. Der Stürmer vom VfB Stuttgart erzielte beim 3:3 bei Borussia Dortmund alle drei Stuttgarter Treffer. "Wir sind dreimal zurückgekommen, machen das 2:2, kriegen das 2:3 und dann das 3:3 zu machen, fühlt sich wie ein Sieg an", sagte er anschließend. "Die Dortmunder jubelten, dann nochmal zurückzukommen, zeigt Stärke. Das haben wir Gott sei Dank gezeigt."

Dortmund und Stuttgart komplettieren mit jeweils 22 Punkten als Vierter und Fünfter die Spitzengruppe der Liga.

Spektakel in Köln, Gladbach auf Kurs

Dahinter rangiert die Eintracht aus Frankfurt (20), die beim 1. FC Köln ein wildes Spiel mit 4:3 gewann - dabei lag sie bis kurz vor Schluss eigentlich komfortabel mit 4:1 in Führung.

"Über sehr weite Strecken haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gegen eine Mannschaft gemacht, die sehr schwierig zu bespielen ist und viel Qualität hat", sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller. "Es ist ein verdienter Sieg. Ärgerlich ist, dass du hintenraus nochmal zittern musst."

Eintracht-Stürmer Jonathan Burkardt (2.v.r.) trifft nach 63 Minuten zum 4:1 - trotzdem muss Frankfurt am Ende zitternBild: Marcus Hirnschal/osnapix/picture alliance

Für Köln, den so stark in die Liga gestarteten Aufsteiger, war es die dritte Niederlage in den vergangenen vier Bundesligaspielen. Genau entgegengesetzt verläuft der Trend bei Borussia Mönchengladbach. Die Borussia feierte beim 3:0 beim 1. FC Heidenheim den dritten Sieg in Folge.

"Ich bin extrem zufrieden über das Ergebnis und die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben", freute sich Gladbachs Trainer Eugen Polanski, der wenige Tage vor dem Spiel vom Interimscoach zum Cheftrainer mit Vertrag bis 2028 befördert worden war.

Baumann-Jubiläum und Fan-Proteste

Einen bedeutenden Moment erlebte Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann: Die aktuelle Nummer eins der deutschen Fußball-Nationalmannschaft stand beim 1:1 beim FSV Mainz 05 zum 500. Mal in der Bundesliga zwischen den Pfosten.

Alle Bundesliga-Partien starteten an diesem Spieltag mehr oder weniger stimmungsfrei. Aus Protest gegen die geplanten verschärften Sicherheitsmaßnahmen der Politik in deutschen Fußball-Stadien schwiegen die Fans zunächst zwölf Minuten, bevor sie ihre Teams in gewohnter Weise unterstützten.

Ergebnisse und Torschützen des 11. Spieltags der Fußball-Bundesliga:

Bayern München - SC Freiburg 6:2 (2:2)
Tore:
0:1 Y. Suzuki (12.), 0:2 Manzambi (17.), 1:2 Karl (22.), 2:2 Olise (45.+2), 3:2 Upamecano (55.), 4:2 Kane (60.), 5:2 Jackson (78.), 6:2 Olise (84.)

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart 3:3 (2:0)
Tore:
1:0 Can (34./Foulelfmeter), 2:0 Beier (41.), 2:1 Undav (47.), 2:2 Undav (71.), 3:2 Adeyemi (89.), 3:3 Undav (90.+1)

RB Leipzig - Werder Bremen 2:0 (0:0)
Tore:
1:0 Ouédraogo (63.), 2:0 Schlager (80.)

VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen 1:3 (0:3)
Tore:
0:1 Jo. Hofmann (9.), 0:2 Tapsoba (25.), 0:3 M. Tillman (33.), 1:3 Vavro (57.)

1. FC Heidenheim - Bor. Mönchengladbach 0:3 (0:1)
Tore:
0:1 Diks (45.+1/Foulelfmeter), 0:2 Tabakovic (55.), 0:3 Machino (76.)

1. FC Köln - Eintracht Frankfurt 3:4 (1:2)
Tore:
1:0 J. Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+6), 1:3 Burkardt (60.), 1:4 Burkardt (63.), 2:4 Bülter (83.), 3:4 L. Waldschmidt (90.+4)

FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim 1:1 (0:1)
Tore:
0:1 Hanche-Olsen (9./Eigentor), 1:1 da Costa (76.)
Rote Karte Mainz: Kohr (88./grobes Foulspiel)

FC Augsburg - Hamburger SV 1:0 (0:0)
Tore:
1:0 Kade (76.)

FC St. Pauli - 1. FC Union Berlin 0:1 (0:1)
Tore:
0:1 Khedira (44.)

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