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Champions League: Bundesliga-Klubs mit Respekt und Vorfreude

29. August 2025

Die Auslosung der Champions League beschert dem FC Bayern, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen in der Ligaphase internationale Topklubs als Gegner. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus.

Bühne der Champions League Auslosung in Monaco
Gespannte Erwartung bei den Verantwortlichen der qualifizierten Klubs vor der Auslosung in MonacoBild: Laurent Cipriani/AP Photo/dpa/picture alliance

"Der FC Bayern unter anderem gegen Paris, Chelsea und Arsenal - da steckt viel drin, das sind echte Highlights für jeden Fan", meinte Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl nach der Auslosung der Vorrunde der Champions League. "Solche Begegnungen haben alles, was Fußball ausmacht."

Neben den drei Hochkarätern bescherte die computergesteuerte Auslosung, die am Donnerstagabend in Monaco stattfand, den Münchenern Sporting Lissabon aus Portugal, PSV Eindhoven aus den Niederlanden, den belgischen Klub Royale Union St. Gilloise und Paphos FC aus Zypern als Gegner.

"Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderungen und werden in jedem Spiel alles abrufen, um unsere Ziele zu erreichen", sagte Eberl.

Fast nur Highlights für den BVB

Auch bei Borussia Dortmund war man glücklich, trotz der schwierigen Aufgaben, die in den acht Vorrundenspielen anstehen.

"ManCity, Inter, Juventus, Tottenham - das ist Champions League. Davon träumst du als kleines Kind", freute sich Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. "Und wir treten natürlich an, um die nächste Runde zu erreichen. Gerade auswärts werden unsere Duelle sehr herausfordernd sein."

Der BVB bekommt es außerdem mit Villarreal CF und Athletic Bilbao aus Spanien, dem norwegischen Meister Bodø/Glimt und dem FC Kopenhagen aus Dänemark zu tun.

Harte Lose für Eintracht Frankfurt

Eine Mischung aus Vorfreude und Stirnrunzeln löste das Ergebnis der Auslosung bei Eintracht Frankfurt aus.

"Wir wollten Champions League, wir haben Champions League bekommen. Das haben wir uns hart verdient. Nichtsdestotrotz sind es sicher nicht die einfachsten Namen gewesen aus den jeweiligen Töpfen", sagte Timmo Hardung nachdem feststand, dass mit dem FC Liverpool, dem FC Barcelona, Atletico Madrid, Tottenham Hotspur und dem SSC Neapel fast nur europäische Topklubs zu den Gegnern gehören.

Mit dem FC Liverpool kehrt auch Hugo Etikite nach Frankfurt zurück, der bis zum Sommer Eintracht-Stürmer warBild: Jon Super/AP Photo/picture alliance

Außerdem geht es gegen den italienischen Verein Atalanta Bergamo, Galatasaray Istanbul aus der Türkei und Qarabag Agdam aus Aserbaidschan.

Achtelfinale als realistisches Ziel für Leverkusen

Machbar scheinen dagegen die Aufgaben, vor denen Bayer Leverkusen steht, auch wenn Titelverteidiger Paris St. Germain und Englands Topverein Manchester City dazugehören.

"Wir haben für die Ligaphase tolle Gegner zugelost bekommen und wollen ganz Europa wie im vergangenen Jahr zeigen, welche Qualität Bayer 04 Leverkusen hat und dass mit uns zu rechnen ist", sagte  Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. "Mit PSG und Manchester City haben wir natürlich zwei ganz große Kaliber des Weltfußballs vor der Brust. Das Ziel ist klar: Das Erreichen des Achtelfinals."

Leverkusen trifft auf die PSV Eindhoven, die von Ex-Bayer-Coach Peter Bosz trainiert wirdBild: Thomas Bakker/PRO SHOTS/picture alliance

Ebenfalls anspruchsvoll ist das Duell mit Newcastle United aus der englischen Premier League. Außerdem tritt die Werkself gegen Benfica Lissabon aus Portugal, Villarreal, Eindhoven, Olympiakos Piräus aus Griechenland und Kopenhagen an.

Bewährtes System mit 36 Teams in einer Liga

Wie bei der erfolgreichen Premiere in der Vorsaison ersetzt in der Vorrunde der Champions League 2025/26 die sogenannte Ligaphase die klassische Gruppenphase. Statt in Vierergruppen spielen alle 36 Teams in einer gemeinsamen Liga, wobei jedes Team acht Spiele gegen acht unterschiedliche Gegner bestreitet - jeweils mit vier Heim- und vier Auswärtsspielen. Die Ligaphase beginnt Mitte September und endet Ende Januar.

Die besten acht Teams qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 24 spielen in einer Play-off-Runde im Februar um die verbleibenden acht Plätze im Achtelfinale. Das Endspiel findet am 30. Mai 2026 in der Puskas Arena in Ungarns Hauptstadt Budapest statt.

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