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Chancenlos im reichen Schweden

04:21

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12. November 2013

Schwedens Schulabgänger finden seit Jahren nur noch schwer Arbeit. Die Arbeitslosenrate bei den 16- bis 24-Jährigen ist hoch: sie liegt bei über 23 Prozent. Wie kann das sein? Schließlich gehört Schweden nicht zur Eurozone und ist von den Verwerfungen der Finanzkrise nicht betroffen.

In der Provinz Södra Smaland lassen sich die Probleme der Skandinavier beispielhaft beleuchten. Hier finden sich einerseits hochmoderne Unternehmen. Andererseits haben die immer weniger Jobs für Ungelernte zu vergeben. Die Computerisierung machte billige Arbeit überflüssig. Das schwedische Bildungssystem ist bislang darauf nicht eingestellt. Besonders die Berufsschulen sind in der Kritik: zu theoretisch, zu wenig Praxis-orientiert. Das soll sich nun ändern. Angestrebt wird das deutsche duale Ausbildungssystem. Doch bis das greift, wird mit Hilfsprojekten versucht, unterqualifizierte Youngster vom Sofa wegzulocken. Das funktioniert aber nur, wenn die Wirtschaft mitzieht. Die hat inzwischen begriffen, dass Fachkräftemangel droht und investiert mehr in Ausbildung.

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