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Chlor in Hallenbädern erhöht das Asthma-Risiko bei Kindern

30. Mai 2003

Nach einer in der Fachzeitschrift «Occupational and Environmental Medicine» erschienenen Studie können die Lungen von Schulkinder, die regelmäßig schwimmen gehen, so stark geschädigt werden wie die von Rauchern. Ein belgisches Forscherteam untersuchte 200 Grundschüler und als Vergleichsgruppe ältere Kinder sowie Erwachsene und wertete außerdem die Daten von 2000 an Asthma leidenden Kindern aus.

Außerdem fanden sie heraus, dass das Desinfektionsmittel Chlor in Hallenbädern mit Schweiß und Urin reagiert. Dabei werden Dämpfe frei gesetzt, die die Lunge schädigen können. Betroffene Kinder werden so anfälliger für Stoffe, die Asthma auslösen könnten. Die Wissenschaftler räumen allerdings ein, dass noch weitere Studien notwendig sind, um ihre Theorie zu bestätigen.

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