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Colin Powell in Moskau

14. Mai 2003

- Außenminister Iwanow: Russland strebt konstruktive Beziehungen mit Washington an - Staatsduma ratifiziert nach langem Zögern Atom-Abrüstungsvertrag mit den USA

Moskau, 14.5.2003, INTERFAX, russ.

Russland ist bestrebt, konstruktive Beziehungen zu Washington zu entwickeln, unabhängig davon, welche Meinungsunterschiede es zwischen beiden Ländern auch geben kann, erklärte der russische Außenminister Igor Iwanow. "Ungeachtet der Meinungsverschiedenheiten, die es gegeben hat und noch geben kann, unter anderem diejenigen, die es zwischen uns wegen der Irak-Krise gegeben hat, ist die Außenpolitik der Russischen Föderation auf langfristige, kalkulierbare und partnerschaftliche Beziehungen mit den USA ausgerichtet", sagte der Außenminister der Russischen Föderation am Mittwoch (14.5.) bei einem Treffen mit US-Außenminister Colin Powell. "Das ist unsere Politik und wir werden uns in der Praxis daran halten", betonte der russische Minister.

Er informierte seinen amerikanischen Amtskollegen darüber, dass die Staatsduma den russisch-amerikanischen Vertrag über die Reduzierung strategischer Offensivwaffen ratifiziert habe und sagte: "Wir gehen davon aus, dass das Inkrafttreten dieses Vertrags eine weitere wichtige Seite bei der Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern aufschlagen wird - im Interesse der internationalen Stabilität und im Interesse der Sicherheit."

"Vor uns liegt ein sehr wichtiges Ereignis - ein Treffen unserer Präsidenten in Sankt Petersburg. Ich hoffe, unsere Gespräche bilden eine wichtige Etappe bei der Vorbereitung dieses Treffens." (...) (TS)

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