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Crédit Agricole mit Rekordverlust

1. Februar 2013

Dem französischen Kreditinstitut Crédit Agricole drohen für das vierte Quartal 2012 Belastungen in Milliardenhöhe. Ursache dafür sind unter anderem Altlasten in Italien und Portugal aus der Zeit vor der Finanzkrise.

Das Gebäude der französischen Bank Crédit Agricole in Paris (Foto: AFP/Getty Images)
Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images

Das drittgrößte Geldhaus Frankreichs Crédit Agricole rechnet für das vierte Quartal im vergangenen Jahr mit Belastungen von 3,8 Milliarden Euro. Sie resultierten unter anderem aus dem Engagement im italienischen Kundengeschäft sowie bei der portugiesischen Banco Espirito Santo, teilte das drittgrößte Geldhaus Frankreichs am Freitag mit.

Credit Agricole hat somit mit den Spätfolgen von Geschäften zu kämpfen, welche noch vor der Finanzkrise 2008 getätigt wurden. Zudem zwängen strengere Vorschriften der Aufsichtsbehörden sowie das wirtschaftliche und finanzielle Umfeld zu Abschreibungen.

Bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 hatte die Bank einen Verlust von 2,49 Milliarden verbucht. Damals betonte sie allerdings, dass die Negativ-Zahlen keinerlei Einfluss auf die Stabilität und Zahlungsfähigkeit des Instituts hätten. Die komplette Jahresbilanz will das Geldhaus am 20. Februar veröffentlichen. Den bislang ersten Verlust verbuchte es 2011. Damals lag er bei knapp 1,5 Milliarden Euro.

cm/rbr/uh(dpa, rtr)

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