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Das schwierige Erbe für Barack Obama

12. Januar 2009

Kriege, Guantanamo, Wirtschaftskrise: der scheidende Präsident George W. Bush hinterlässt seinem Nachfolger Barack Obama ein Land in desaströsem Zustand. Der 44. Präsident der USA steht vor einer Herkulesaufgabe.

Barack Obama Bildergalerie Kabinett
Bild: AP

Doch Barack Obama gibt sich schon vor seinem Amtsantritt am 20.Januar zuversichtlich, dass die Vereinigten Staaten unter seiner Führung die verschiedenen Herausforderungen meistern werden.

Betritt Obama häufiger den Hinterhof?

Bild: AP

Iran, Irak, Afghanistan - viele Länder setzen große Hoffnungen auf den Nachfolger von George W. Bush. Und auch Lateinamerika, das acht Jahre mehr oder weniger von den USA vernachlässigt wurde, erhofft sich eine neues Kapitel in der Geschichte der Beziehungen. Einschätzungen von Karl-Dieter Hoffmann, Politikwissenschaftler am Zentral-Institut für Lateinamerika-Studien an der Universität Eichstätt.

Entwicklungsländer vergessen?

Sowohl die lateinamerikanischen Länder als auch die USA reagieren mit ehrgeizigen Konjunkturprogrammen auf die Finanzkrise - allerdings immer auf eigene Faust. Von Globalisierung der Konzepte kann keine Rede sein, schließlich fühlt sich jede Regierung vor allem den Wählern im eigenen Land verpflichtet. Nun befürchten viele, dass die Konjunkturprogramme zu Lasten der Entwicklungsländer durchgeführt werden.

Redaktion: Oliver Pieper

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