In der indonesischen Millionenstadt Semarang ziehen Teams jede Woche durch Wohnviertel, kontrollieren Wasserbehälter und beseitigen Brutstätten der Dengue übertragenden Aedes-aegypti-Mücke. Zusätzlich setzt die Stadt auf eine innovative Methode: Wolbachia-Mücken. In einigen Stadtteilen gingen die Dengue-Fälle innerhalb von drei Jahren um 50 bis 70 Prozent zurück.
Doch Semarang kämpft an mehreren Fronten. Klimawandel, steigende Temperaturen und häufigere Starkregen begünstigen Krankheitsausbrüche und Überschwemmungen. Freiwillige räumen deshalb Strände und Wasserwege von Müll frei, der Abflüsse verstopfen kann. Semarang zeigt, wie lokales Engagement und wissenschaftliche Innovation gemeinsam eine widerstandsfähigere und gesündere Stadt schaffen können.
