Der Euro: Bulgarien und das große Währungsabenteuer

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Die Euro-Einführung in Bulgarien verläuft trotz politischer Instabilität weitgehend reibungslos. Bereits im ersten Monat wurden 75 Prozent des Lew-Bargeldbestands ersetzt. Während Unternehmen wie das Startup Voltera von geringeren Kosten für den Währungsumtausch und höherem Investorenvertrauen profitieren, bleibt die Bevölkerung gespalten. Laut Umfragen aus dem Jahr 2025 war rund die Hälfte der Bulgaren gegen die neue Währung.
Rechtsextreme Parteien schüren vor den bevorstehenden Parlamentswahlen gezielt Euro-Ängste und befeuern die Sorgen über steigende Preise. Doch aktuelle Daten zeigen, dass die Inflation auf 3,6 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten gefallen ist. Bis August müssen Händler weiterhin Preise in beiden Währungen ausweisen, danach wird alles nur noch in Euro angezeigt.
Diese Videozusammenfassung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz aus dem Originalskript der DW erstellt. Vor der Veröffentlichung wurde sie von einem Journalisten bearbeitet.