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Der Irak im internationalen Spannungsfeld

3. März 2010

USA, Iran, Saudi-Arabien und Syrien - alle mischen im Irak mit +++ Schüsse auf afrikanische Flüchtlinge an der Grenze Israel-Ägypten +++ Israelische Menschenrechtler fordern Unterstützung aus Deutschland +++

Iranische und irakische Flagge (Foto: DW Montage)
Welche Interessen vertritt der Iran im Irak?Bild: DW-Montage

Die Wahl im Irak am kommenden Sonntag gilt als richtungsweisend für die Zukunft des Landes. 6000 Kandidaten treten insgesamt an, über 300 Parteien, Parteienbündnisse und Einzelpersonen stellen sich zur Wahl. Schon im vergangenen Herbst wurden die Karten neu gemischt. Alte Koalitionen zerbrachen - neue entstanden und diese versuchen nun, die Wähler mit ihren Parolen zu überzeugen. Während die religiösen Parteien an Zuspruch verlieren, befinden sich die säkularen Kräfte im Aufwind. Aber auch die umliegenden Staaten mischen im Irak mit und vertreten ihre eigenen Interessen, so wie der Iran, Saudi Arabien und Syrien.

Gezielte Schüsse?

Mindestens 60 Menschen wurden seit 2007 im Sinai erschossen, als sie versuchten, illegal nach Israel zu gelangen. Die UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge in Genf bezweifelte gestern öffentlich, dass es sich dabei um Unfälle handelt. Und auch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch vermutet seit einiger Zeit, dass es Absprachen gibt zwischen Israel und Ägypten bezüglich ihrer Grenzpolitik.

"Brecht das Schweigen"

Derzeit sind eine ganze Reihe von israelischen Menschenrechtsaktivisten in Deutschland unterwegs. Sie wollen über ihre Arbeit berichten und um Unterstützung bitten: Sie fordern, dass sich die Bundesregierung stärker für die Einhaltung der Menschenrechte und für eine gerechte Lösung des Nahost-Konflikts einsetzt. Sie haben das Gefühl, dass gerade in Deutschland zum Nahost-Konflikt geschwiegen wird, während in Großbritannien und Frankreich die Unterstützung für die Menschenrechtler wächst.

Redaktion: Diana Hodali/Thomas Latschan

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