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DFB räumt dubiose Zahlung an FIFA ein

Christoph Matiss16. Oktober 2015

Der Deutsche Fußball-Bund untersucht seine Rolle im FIFA-Skandal. Er räumt eine fragwürdige Zahlung an die FIFA im Rahmen der WM 2006 ein. Mit der Vergabe des Turniers soll das aber nichts zu tun haben.

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Bild: picture-alliance/dpa/M.Tirl dpa/lhe

Das Organisationskomitee der WM 2006 hat der FIFA offenbar 6,7 Millionen Euro gezahlt, die nicht zweckgebunden verwendet wurden. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in einer offiziellen Erklärung bekannt. Die Zahlung sei im April 2005 vorgenommen wurden und war eigentlich für das FIFA-Kulturprogramm im Rahmen der Weltmeisterschaft vorgesehen.

Einen Zusammenhang dieser Zahlung mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland schließt der DFB jedoch aus. Man habe "im Rahmen seiner Prüfungen keinerlei Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gefunden" und keine Stimmen von Delegierten der FIFA gekauft. Der Deutsche Fußball-Bund habe sich "aus Anlass der Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Weltverband FIFA und aufgrund der immer wieder auftretenden Mutmaßungen in den Medien" intern mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft befasst.

Auf die Hinweise zur fragwürdigen Zahlung an den Fußball-Weltverband hat DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Sommer mit einer internen Untersuchung reagiert. Mit externen Rechtsberatern soll dabei auch die Frage geklärt werden, ob Ansprüche auf Rückforderung des Geldes bestehen. Ein abschließendes Ergebnis liegt dazu noch nicht vor.

cm/al (dfb, dpa)

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