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DFB verlängert Vertrag mit Frauen-Bundestrainer Wück

Stefan Nestler mit dpa, sid, DFB
30. Januar 2026

Der DFB setzt bei der Frauen-Nationalmannschaft auf Kontinuität. Bundestrainer Christian Wück und seine Assistentinnen erhalten langfristige Verträge - für die nächsten drei Großereignisse.

Bundestrainer Christian Wück mit seinen Assistenz-Trainerinnen Maren Meinert und Saskia Bartusiak (v.r.n.l.) bei einem öffentlichen Training der DFB-Frauen im Oktober 2025
Drei Turniere im Blick: Bundestrainer Christian Wück mit seinen Assistenz-Trainerinnen Maren Meinert und Saskia Bartusiak (v.r.n.l.)Bild: Fotostand/Fantini/IMAGO

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den ursprünglich am Jahresende 2026 auslaufenden Vertrag mit Frauen-Bundestrainer Christian Wück vorzeitig bis August 2029 verlängert. Gleiches gilt für die Verträge seiner Assistenztrainerinnen Maren Meinert und Saskia Bartusiak - beide Ex-Nationalspielerinnen.

Damit bleibt das Trio für die nächsten drei möglichen Großereignisse der DFB-Frauen verantwortlich: die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien, die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sowie die Europameisterschaft 2029 im eigenen Land. 

"Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen", sagte Wück und beschrieb die Ziele für die kommenden Jahre so: "Die bestmögliche Entwicklung jeder einzelnen Spielerin und der gemeinsame Anspruch, mutigen und erfolgreichen Fußball zu zeigen, um als Team gemeinsam weiter zu wachsen."

Neuendorf: "Dynamisches und begeisterndes Spiel" 

Wück hatte den Trainer-Posten bei den DFB-Frauen nach den Olympischen Spielen 2024 angetreten und die Mannschaft 2025 ins Halbfinale der Europameisterschaft und ins Finale der Nations League geführt. In beiden Wettbewerben hatte sich das deutsche Team Spanien geschlagen geben müssen.

"Unter seiner Leitung ist ein Team gewachsen, das durch sein selbstbewusstes, dynamisches und begeisterndes Spiel überzeugt", lobte DFB-Präsident Bernd Neuendorf die bisherige Arbeit des 52 Jahre alten Bundestrainers Wück. "Nun können wir unseren vollen Fokus auf eine erfolgreiche WM-Qualifikation richten."

Sportdirektorin Nia Künzer fordert Titel

Am 3. März bestreiten die DFB-Frauen ihr erstes Gruppenspiel gegen Slowenien. Die weiteren Gegner sind Norwegen und Österreich. Der Gruppensieger löst direkt das WM-Ticket. Weitere WM-Startplätze werden über Playoffs vergeben. 

"Wir waren im vergangenen Jahr mit dem Erreichen des EM-Halbfinals und des Nations-League-Endspiels erfolgreich, darauf können wir stolz sein", sagte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer. "Gleichwohl bleibt unser Anspruch, auch wieder Titel zu holen." Und daran wird die Arbeit Wücks letztlich gemessen werden. 

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