Die Bundeswehr lädt 16- bis 18-Jährige zu den so genannten "Discovery Days" ein, um Nachwuchs zu gewinnen. Die Jugendlichen erhalten Einblicke in Drohnenabwehr, Waffensysteme und den Umgang mit scharfer Munition. Hintergrund ist der gestiegene Druck in der NATO, mehr Soldaten zu rekrutieren - Deutschland plant rund 80.000 zusätzliche Kräfte. Statt Wehrpflicht setzt die Regierung auf Freiwilligkeit und informiert junge Männer über ihre Dienstbereitschaft.
Interesse an Bundeswehr wächst
Teilnehmer wie Carlotta wollen die Bundeswehr kennenlernen und sehen darin eine mögliche Zukunft. Sie lehnt die Wehrpflicht ab und plant eine freiwillige Verpflichtung von drei bis vier Jahren. Studien zeigen: Das Interesse an Sicherheit und Streitkräften wächst, doch ob die "Discovery Days" genug Freiwillige bringen, bleibt offen.
