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Die Deutsche Bank spart weiter

11. September 2012

Das neue Führungsduo an der Spitze der Deutschen Bank hat seine neue Strategie vorgestellt: Es soll noch mehr gespart und eine eigene Bad Bank eingerichtet werden.

Hessen/ Das Logo der Deutschen Bank AG spiegelt sich am Dienstag (25.10.11) in den Glastuermen der Bankzentrale in Frankfurt am Main. Die Deutsche Bank hat angesichts der andauernden Euro-Schuldenkrise und der Unsicherheiten um die weltweite Wirtschaftslage mit einem Vorsteuergewinn von 942 Millionen Euro im dritten Quartal die Beobachter ueberrascht. Analysten hatten zuvor mit lediglich 572 Millionenen Euro gerechnet. Netto verdiente das groesste deutsche Finanzinstitut im abgelaufenen Vierteljahr 777 Millionen Euro, hiess es im am Dienstag veroeffentlichten Geschaeftsbericht. (zu dapd-Text). Foto: Mario Vedder/dapd
Deutschland Wirtschaft Gebäude Deutsche Bank in Frankfurt am Main LogoBild: dapd

Seit Anshu Jain und Jürgen Fitschen im Juni als Nachfolger von Josef Ackermann an die Spitze der Deutschen Bank gerückt sind, ist viel über die neue Unternehmensstrategie gerätselt worden. Am Dienstag haben die beiden Manager ihr Konzept für die Zukunft von Deutschlands größtem Bankhaus vorgestellt. Dabei nehmen sie auch Abschied von einem erklärten Ziel ihres Vorgängers: Das Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent ist Geschichte.

Deutsche Bank will sich neu erfinden

01:24

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Ein neues Renditeziel und eine eigene Bad Bank

Zu den kurzfristigen Änderungen gehört der Umgang mit den Boni für Mitarbeiter: Jain und Fitschen setzen ein unabhängiges Expertengremium ein, das die bisherige Vergütungspraxis überprüfen soll.

Die Deutsche Bank baut eine hauseigene "Bad Bank" auf. Die soll Verpflichtungen bündeln, von denen sich die Bank trennen will und muss. Diese Papiere bündeln Bilanzrisiken von 135 Milliarden Euro.

Der bereits angekündigte Sparplan soll noch ambitionierter ausfallen als bislang bekannt war: Statt drei- bis dreieinhalb Milliarden Euro pro Jahr sollen nun 4,5 Milliarden Euro jährlich eingespart werden. Das soll auch mit Entlassungen erreicht werden, es stehen etwa 1900 Stellen zur Disposition.

Das Ziel ihres Vorgängers Josef Ackermann, eine Vorsteuerrendite von 25 Prozent zu erwirtschaften, hat das neue Führungsduo mit seinem Geschäftsplan beerdigt. Die Deutsche Bank strebt nun eine Rendite von "mindestens 12 Prozent" an.

dk/Lo (dpa/rtr/dapd)