Mit einem Marsch auf Teheran leitet der Brigadekommandeur Reza Khan 1921 den Aufstieg der Pahlavi an die Spitze des Irans ein. Im Jahr 1925 ernannte ihn das Parlament zum Schah und damit zum Herrscher über das Land.
Britische und sowjetische Truppen zwangen Reza Khan während des Zweiten Weltkriegs, abzudanken. Sein Sohn Mohammad Reza bestieg den Thron, regierte aber zunehmend autoritärer. Inflation, Korruption und der starke Einfluss der USA im Land steigerten den Unmut der Bevölkerung. 1979 führten Massenproteste zum Sturz der Pahlavi-Monarchie. Der schiitische Geistliche Ajatollah Chomeini übernahm die Macht und gründete die Islamische Republik.
Reza Pahlavi - umstrittene Symbolfigur der Opposition
Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, lebt heute im US-Exil und wirbt lautstark darum, den Übergang des Landes zu einer säkularen Demokratie gestalten zu wollen. Doch er bleibt eine umstrittene Symbolfigur der Opposition.
