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Die spektakulärsten Anschläge im Irak

7. April 2006

Bei Anschlägen im Irak sind allein seit Beginn vergangenen Jahres hunderte Menschen ums Leben gekommen. Zu den spektakulärsten zählten:

10.2.2005: Als ein Selbstmordattentäter sich bei einer Trauerfeier in einer Schiiten-Moschee in der nordirakischen Stadt Mossul in die Luft sprengt, sterben mindestens 50 Menschen.

17.7.2005: In Mussajib südlich von Bagdad zündet ein Attentäter neben einem Tanklaster eine Autobombe. Mindestens 85 Menschen kommen um. Der Laster steht neben einer Tankstelle, das Feuer greift auf ein Wohnhaus und eine schiitische Moschee über.

14.9.2005: Mindestens 112 Menschen sterben bei einem Selbstmordanschlag in einem Schiiten-Viertel von Bagdad. Der Attentäter bringt sein Sprengstoffauto in einer Menge von Tagelöhnern zur Explosion.

5.1.2006: Vor einem Rekrutierungsbüro der Polizei im westirakischen Ramadi werden bei einem Selbstmordanschlag mehr als 82 wartende Bewerber getötet.

22.2.2006: Sunnitische Extremisten zerstören mit einem Sprengstoffanschlag die goldene Kuppel des Askari-Schreins in Samarra, eines der wichtigsten Heiligtümer der Schiiten. In den nächsten Tagen eskaliert die Gewalt zwischen den Religionsgruppen: weit mehr als hundert Tote.

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