"Die Stadt sieht schlimm aus"
11. Mai 2004Moskau, 11.5.2004, INTERFAX
INTERFAX, russ., 11.5.2004
Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat die russische Regierung aufgerufen, zur Wiederherstellung von Grosny zurückzukehren. "Man muss im praktischen Sinne zur Wiederherstellung von Grosny zurückkehren. Ungeachtet der Tatsache, dass etwas getan wird, sieht das vom Hubschrauber her schrecklich aus", erklärte Wladimir Putin bei einer Regierungssitzung am Dienstag (11.5.) nach seiner Rückkehr aus Tschetschenien. Der Präsident unterstrich, dass die wichtigste Aufgabe der Regierung darin bestehe, "die Leute zu entschädigen, die ihre Wohnungen und Häuser verloren haben und in ihre ständigen Wohnorte zurückkehren". "Diese Aufgaben muss in den Fristen gelöst werden, die bereits vorher festgelegt wurden. Aber allein mit der Auszahlung der Entschädigungen kann Grosny nicht wieder hergestellt werden", betonte Wladimir Putin. Dafür werde "ein einheitlicher Plan und zielgerichtete Arbeit in dieser Richtung benötigt". (lr)
INTERFAX, russ., 11.5.2004
Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat bei einem Treffen mit den Regierungsmitgliedern am Dienstag (11.5.) in Moskau mitgeteilt, dass er die erste Tageshälfte in Grosny verbracht habe. Er erklärte, dass er "die Ergebnisse dieses Besuches" mit der Regierung besprechen wolle, "da eine Reihe von Fragen verlangt, dass wir schnell reagieren". Wladimir Putin setzte das Ministerkabinett darüber in Kenntnis, dass er "den Angehörigen der beim Terroranschlag am 9. Mai ums Leben gekommenen Führung der Republik Staatsauszeichnungen überreicht hat – den Stern des Helden der Russischen Föderation der Familie von Achmad Kadyrow und den Tapferkeitsorden der Witwe des Vorsitzenden des Staatsrates Tschetscheniens, Rosa Issajewa. (lr)