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KatastropheSchweden

Tote bei Unwetter in Schweden

Veröffentlicht 28. Dezember 2025Zuletzt aktualisiert 28. Dezember 2025

Wintersturm "Johannes" hat Tausende Haushalte in Schweden und Norwegen vom Strom abgeschnitten. In Schweden wurden Windgeschwindigkeiten etwa in der Größenordnung eines Hurrikans gemessen.

Bei Åre in Schweden fährt ein Auto bei Sturm "Johannes" durch starken Wind und Schneefall (27.12.2025)
Sturm "Johannes" hatte Skandinavien - hier bei Åre in Nordschweden - fest im GriffBild: Pontus Lundahl/TT News Agency/AFP

Bei einem Unwetter in Schweden sind drei Menschen durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste ums Leben gekommen. Ein Mann starb, als er in Hofors in der Provinz Gävleborgs län im Wald arbeitete. Auch in der Nähe des Skigebiets Kungsberget wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum getroffen, wie die Polizei mitteilte. Er erlag demnach im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Weiter nördlich kam ein Mitarbeiter des Energieversorgers HEMAB bei einem Außeneinsatz ums Leben, wie das Unternehmen mitteilte. Laut einem Bericht des Senders SVT wurde der Mann ebenfalls von einem umstürzenden Baum erschlagen. 

Windgeschwindigkeiten wie bei einem Hurrikan    

Wegen des Sturms "Johannes" über dem Norden Europas hatte die schwedische Wetterbehörde Warnungen für die nördlichen Regionen des Landes herausgegeben. Dort wurden nach Angaben der schwedischen Nachrichtenagentur TT Windgeschwindigkeiten etwa in der Größenordnung eines Hurrikans gemessen.

Verkehrsbeeinträchtigungen auf Schwedens Reichsstraße 70 bei MoraBild: Ulf Palm/TT NYHETSBYRÅN/picture alliance

In Schweden und Finnland kam es zu großflächigen Stromausfällen. In Finnland waren nach Angaben des Senders Yle mehr als 120.000 Haushalte ohne Strom. In Schweden waren einem Bericht von TT zufolge mehr als 40.000 Haushalte betroffen. Auch in Norwegen waren Tausende vom Strom abgeschnitten.

Finnischer Flughafen stellte Betrieb ein 

Der Sturm sorgte auch für Beeinträchtigungen des Flugverkehrs. Der Flughafen von Kittilä im Norden Finnlands musste Berichten zufolge den Betrieb einstellen, nachdem eine Passagiermaschine und ein kleineres Flugzeug aufgrund von starken Windböen von der Landebahn abkamen. Verletzt wurde dabei niemand.

Nichts ging mehr an vielen Bahnhöfen in Nordschweden, wie hier in ÅreBild: Pontus Lundahl/TT News Agency/AP Photo/picture alliance

Das frostige Wetter führte außerdem zu zahlreichen Verkehrsbeeinträchtigungen und Problemen im Fährbetrieb, wie die Nachrichtenagentur Ritzau meldet. Etliche Zugverbindungen fielen aus. 

pg/AR (afp, dpa)

Redaktionsschluss: 17.30 Uhr (MEZ) - dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.

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