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Dumping auf der Straße - Trucker unter Druck

04:40

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2. Oktober 2013

Der Wettbewerb ist knallhart: Immer mehr deutsche Transportunternehmen gehen pleite. Der Grund ist die europaweite Öffnung des Transportwesens für osteuropäische Speditionen. Die Löhne der Konkurrenz sind so niedrig, dass die Westeuropäer nicht mithalten können. Ein lettisches Fuhrunternehmen heuert jetzt sogar philippinische Kraftfahrer an, die für 680 Euro im Monat europaweit LKW fahren.

Die Liberalisierung im europäischen Transportsektor hat zu diesen Wettbewerbsverzerrungen geführt. Seit 2012 ist der deutsche Anteil am Transportaufkommen, laut Mautstatistik, auf 62 Prozent gesunken. Gegen die EU-Politik machen die westeuropäischen Trucker inzwischen massiv Druck. So haben die Niederländer im März dieses Jahres die Initiative "Actie in de Transport" ins Leben gerufen. 25.000 Kraftfahrer sind dem Aktionsbündnis inzwischen beigetreten - auch der Braunschweiger LKW-Fahrer Ingo Schulze. Wird gegen das Sozialdumping auf Europas Straßen nichts unternommen, stehen allein in Deutschland 100.000 Kraftfahrer vor der Arbeitslosigkeit warnt Schulze. Hagen Tober war mit auf Tour und zeigt den knallharten Wettbewerb auf der Straße.

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