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DW-Serie: Terror in Afrika

Hilke Fischer20. Dezember 2014

Für unsere Serie haben sich unsere Reporter mit Opfern, ehemaligen Anhängern und Profiteuren des Terrors getroffen - und mit Menschen, die versuchen, der Gewalt etwas entgegenzusetzen.

al-Shabaab Kämpfer in Somalia
Bild: picture alliance/AP Photo/Abdi Warsameh

AL SHABAAB

Al Shabaab - arabisch für "die Jugend" - ist ein Ableger von Al-Qaida und hat nach aktuellen Schätzungen zwischen 7.000 und 10.000 Mitglieder. Die ostafrikanische Gruppe ist für unzählige Entführungen und Attentate auf Politiker, Hilfsarbeiter und Journalisten verantwortlich. Außer in Somalia verübt sie regelmäßig Terroranschläge in Nachbarländern wie Uganda und Kenia, die sich an einer Friedenstruppe in Somalia beteiligen. In Mogadischu haben sich unsere Reporter mit einem ehemaligen Kämpfer getroffen. Er bestätigt, was viele befürchtet haben: Afrikas Terrorgruppen vernetzen sich zunehmend.

Bild: picture alliance/AP Photo

BOKO HARAM

Seit Jahren verbreitet die islamistische Terrororgruppe Boko Haram im Nordosten Nigerias Angst und Schrecken. Sie kämpft gegen die Verbreitung westlicher Werte. Ihr Ziel: islamisches Recht in ganz Nigeria durchzusetzen. Inzwischen haben die Terroristen zahlreiche Städte und Dörfer unter ihrer Kontrolle. Die Armee scheint machtlos. Unsere Reporter haben sich mit jungen Männern getroffen, die sich in einer Bürgerwehr organisieren, um ihre Stadt gegen Boko Haram zu verteidigen.

Bild: picture-alliance/dpa/Morrison

LORD'S RESISTANCE ARMY (LRA)

Seit bald drei Jahrzehnten verübt die Rebellengruppe von Joseph Kony Gräueltaten an der Zivilbevölkerung - von Zentralafrika bis Uganda. Die LRA behauptet, "im Namen Gottes" zu kämpfen. Dabei ist sie vor allem an Macht und der Kontrolle von Rohstoffminen interessiert. Mit dem Verkauf von Gold an europäische Geschäftsleute verdienen Rebellengruppen wie die LRA Millionen. Unsere Reporter haben sich mit einer Insiderin getroffen. Sie gibt Einblicke in ein hochgeheimes und zutiefst korruptes Geschäft.

Bild: Romaric Ollo Hien/AFP/GettyImages

ANSAR DINE

Im März 2012 eroberten Tuareg-Rebellen große Teile Nordmalis. Mit dabei: die islamistische Ansar-Dine-Miliz. Sie will in Mali eine radikale Version des Islam durchsetzen, die vielen Einheimischen fremd ist. Aus Hass zerstörten die Islamisten zahlreiche Kulturschätze, sie brannten Bibliotheken mit Jahrhunderte alten Schriften nieder. Doch der Schaden hätte noch weitaus größer sein können, hätten sich nicht mutige Einwohner in Timbuktu und Gao den Terroristen in den Weg gestellt. Unsere Reporter haben sich mit ihnen getroffen.

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