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Eigenständigkeit dank Internet

17. September 2001

Kameras und Sensoren registrieren die Aktivitäten der Bewohner eines Hauses in einem zentralen Computer, und bei Bedarf ertönt über das Internet ein Alarm, zum Beispiel im Haus von Angehörigen, die vielleicht Tausende von Kilometern entfernt wohnen. So sieht das Seniorenhaus der Zukunft aus, und diese Zukunft hat bereits begonnen - zumindest in einem Musterhaus des Georgia Institute of Technology, einer technischen Hochschule im US-Bundesstaat Atlanta.

Wenn sich alte Menschen mit einer diskreten Überwachung abfinden, so die Entwickler dieses Projektes, dann könnten sie künftig in ihrer vertrauten Umgebung bleiben.

Das intelligente Haus in Atlanta verfügt zum Beispiel über einen "Aktivitätsmonitor". Wenn die Bewohner Türen öffnen, Kaffee kochen oder ein Bad nehmen, wird dies von der Hauselektronik registriert. Allerdings sind die Kameras und Sensoren bewusst so unscharf eingestellt, dass keine Details aufgenommen werden.

Die Kontrolle über die via Internet übermittelten Daten haben immer die Hausbewohner selbst. Sie können ihren Aktivitätsmonitor jederzeit ausschalten. Und wenn er eingeschaltet ist, dann wird ohnehin nur ein abstraktes Symbol übertragen: Auf dem Empfangsbildschirm leuchtet ein Schmetterlings- oder Blumenbild auf, das je nach der gemessenen Aktivität größer oder kleiner wird.

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