Joel Dullroy
23. Juli 2026Anzeige
Choquequirao in Peru gilt als die „verlorene Schwester“ von Machu Picchu: eine riesige Inka-Anlage, verborgen in den Anden und nur über eine anspruchsvolle mehrtägige Wanderung erreichbar. Genau das könnte sich bald ändern. Eine geplante Seilbahn soll die Reise auf wenige Minuten verkürzen und Millionen Besucher jährlich anlocken.
Während Befürworter auf mehr Zugang und wirtschaftliche Chancen hoffen, warnen Archäologen, Umweltschützer und Anwohner vor den Folgen. Sie fürchten Schäden an der weitgehend unberührten Ruinenstadt, Eingriffe in sensible Ökosysteme und den Verlust von Einkommen entlang der Trekkingroute. Die Debatte zeigt, wie schwierig der Balanceakt zwischen Tourismus, Naturschutz und Kulturerbe sein kann.
