Die Romería de El Rocío ist eine riesige Feier von Glaube und Tradition. Fünfzig Tage nach Ostern strömen christliche Gläubige aus ganz Spanien in das kleine Dorf nahe Sevilla. Viele reisen tagelang zu Fuß oder mit dem Pferd. Und sie alle verbindet ein Ziel: die Jungfrau Maria an Pfingsten zu ehren – jenem Moment, als der Heilige Geist den Anhängern Jesu erschien. Es ist eine der größten katholischen Wallfahrten Europas. Und eine der extremsten Pilgerreisen des Kontinents.
Wie feiern junge Spanier das große katholische Fest?
Unter den Gläubigen ist auch die 25-jährige Emilia Blanca Ortega. Die junge Krankenschwester folgt einer Familientradition, die ihre Großeltern begründet haben. Jedes Jahr kommt Emilia nach El Rocío.
Obwohl die Religiosität in Spanien statistisch vor allem bei der jungen Generation abnimmt, empfindet sie ihren Glauben als Kraftquelle – privat wie beruflich. Wir haben sie durch das emotionale religiöse Fest begleitet.
