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Entwicklungshilfe im Schatten der Bundeswehr?

1. April 2010

Entwicklungsminister Niebel ist auf einem Überraschungsbesuch in Afghanistan - und wirbt dort für einen Strategiewechsel +++ Indien zählt seine Bürger +++ Japan erlebt einen Hasen-Boom

Entwicklungsminister Dirk Niebel bei seiner Ankunft in Kabul (Foto:dpa)
Entwicklungsminister Dirk Niebel bei seiner Ankunft in KabulBild: picture alliance/dpa

Niebel in Afghanistan

Am Donnerstag (01.04.2010) ist der deutsche Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel zu einem Überraschungsbesuch nach Afghanistan gereist. Er will sich ein Bild vom deutschen Engagement und der Lage vor Ort machen. Mit dem bisherigen Stand der Entwicklungshilfe in Afghanistan sei er durchaus zufrieden. Er betonte jedoch, dass für einen effektiven Wiederaufbau Militär und zivile Helfer Hand in Hand arbeiten müssten. Deshalb sollten auch die deutschen Entwicklungshilfegelder in Zukunft nur noch in die Regionen fließen, in denen die Bundeswehr für Sicherheit sorgt. Doch wie sinnvoll ist dieser Ansatz in Afghanistan?

Volkszählung in Indien

Es ist ein wahres Mammutprojekt, das sich Indiens Behörden da vorgenommen haben - sie starten eine Volkszählung. Und wer einmal die riesigen Ausmaße der wuseligen Slums von Mumbai oder Kalkutta gesehen hat, der hat eine ungefähre Vorstellung davon, was für ein anspruchsvolles Unterfangen das ist. Deutlich mehr als eine Milliarde Menschen leben auf dem Subkontinent - wie viel mehr, das wollen die Inder jetzt herausfinden.

Hasen-Boom in Japan

An diesem Wochenende feiert die christliche Welt das Osterfest: Dem Volksglauben nach taucht da der Osterhase auf und versteckt bunt bemalte Eier in der Gegend. Das wiederum hat schon vor langem die Süßwarenindustrie inspiriert, die in den Wochen vor Ostern das ganze Land mit Schokohasen überschwemmt. Einen wahren Hasen-Boom gibt es aber nicht nur in deutschen Supermärkten, sondern auch in Japan. Die Japaner haben die Hoppler als Haustiere für sich entdeckt.

Redaktion: Esther Broders/Thomas Latschan

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