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Eon schreibt Milliardenverlust (14.03.2012)

Moderation: Monika Lohmüller14. März 2012

Ein Energieriese spürt den Atomausstieg +++ Internationale Handwerksmesse eröffnet +++ Imageschaden durch Kreuzfahrtunglücke +++ Tunesische Gewerkschaften gefährden Investitionsklima

Symbolbild Wirtschaft
Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFOBild: dapd

Eon schreibt Milliardenverlust (14.03.2012)

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Eon

Die Atomwende in Deutschland, milliardenschwere Abschreibungen in Südeuropa und ein schwächelndes Gasgeschäft – mit derartigen Vorlagen lassen sich für Energiekonzerne keine Gewinne machen. Und so ist Eon 2011 in die roten Zahlen gerutscht. Erstmals verbuchte der Konzern einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro, nach einem Gewinn von 5,8 Milliarden im Vorjahr.

Handwerksmesse

Es ist wieder so weit: Bis zum 20. März zeigen auf der Handwerksmesse in München in diesem Jahr wieder mehr als 1.100 Aussteller aus 26 Ländern ihre Neuheiten. Das Schwerpunktthema heißt Energieeffizienz. Im vergangenen Jahr liefen die Geschäfte für das deutsche Handwerk so gut wie zuletzt in den Boomjahren nach der deutschen Wiedervereinigung: Die Umsätze legten zu und 24.000 neue Jobs wurden geschaffen. Wie heißt es doch noch? Handwerk hat goldenen Boden.

Costa Crociere

Kreuzfahrten bleiben nach Meinung von Experten auch nach dem tragischen Unglück der "Costa Concordia" in Italien und nach dem Feuer auf der "Costa Allegra" vor den Seychellen gefragt. Die Neubuchungen gingen zwar anfangs drastisch zurück. Aber die Reedereien verfügen über ein dickes Polster. Denn für eine Reise mit einem Kreuzfahrtschiff entscheiden sich die Menschen in der Regel sehr früh. Allerdings ist der Imageverlust, den die Reederei Costa Crociere erlitten hat, nicht unerheblich. Daher sind die Bemühungen groß, das Wort Krise gar nicht erst in den Mund zu nehmen.

Tunesien

Nach dem aufreibenden Jahr der Jasminrevolution herrschen in Tunesien wieder stabile politische Verhältnisse. Nun muss die neue Regierung auch liefern: Die Menschen warten auf Arbeit und erwarten den dringend nötigen wirtschaftlichen Aufschwung. Doch Streiks sind an der Tagesordnung, Gewerkschaften leisten sich erbitterte Machtkämpfe. Die Folge: Die Investoren haben es schwer in Tunesien. Das muss auch ein deutscher Autozulieferer erfahren.