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Erstmals ist es Forschern gelungen, dauerhaft Dieseltreibstoff und Wasser zu verschmelzen

29. Juli 2004

Der verwässerte Treibstoff verspricht geringeren Kraftstoffverbrauch und eine Reduzierung des Schadstoffausstoßes, berichtet das Technologiemagazin Technology Review. Im Haushalt ist das Prinzip längst bekannt: Damit das Öl aus der Pfanne verschwindet, nimmt man ein Spülmittel zur Hand, das durch den Zusatz von Tensiden Wasser mit dem Fett vereint. Dieses Prinzip haben sich Chemiker der Universität Köln zu eigen gemacht, um Wasser mit Diesel zu verschmelzen. Das Tensidgemisch bildet schwammartige Strukturen aus, in dessen Hohlräumen sich Wasser und Diesel einlagern. Die Kölner Forscher wollen die neuen Erkenntnisse auch auf Mischungen von Wasser mit anderen Treibstoffen wie Benzin, Super und Kerosin übertragen.

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