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EU-Annäherung von Serbien-Montenegro

27. Februar 2004

– Ministerin: Staatengemeinschaft hat nicht die gleichen Interessen wie ihre beiden konstituierenden Teile

Podgorica, 26.2.2004, BETA, serb.

Die montenegrinische Ministerin für wirtschaftliche Beziehungen mit dem Ausland, Gordana Djurovic, schätzte ein, dass die Staatengemeinschaft von Serbien und Montenegro bei den EU-Annäherungsverhandlungen eine "gewisse Identitätskrise" zeige.

Die Staatengemeinschaft könne deshalb nicht die gleichen Interessen haben wie ihre zwei konstituierenden Teile Serbien und Montenegro, so Djurovic gegenüber der in Podgorica erscheinenden Wochenzeitung "Monitor".

Falls die Staatengemeinschaft ihre "ineffektive Tätigkeit fortsetzt, könnte dies Europa dazu bringen, seinen Standpunkt zu ändern". Djurovic fürchtet, dass das Jahr ohne Ergebnisse in Bezug auf eine EU-Annäherung von Serbien und Montenegro zu Ende gehen wird.

Sie sagte, die EU werde die Annäherungsprozedur wegen der Besonderheit der Staatengemeinschaft, die nur nach außen wie ein Staat aussieht, weil sie ein internationales rechtliches Subjekt ist, wohl kaum ändern. (...) (fp)