1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Europa Aktuell # Italien: Überwachung an der Schengengrenze # 02.12.2009

00:00

This browser does not support the video element.

Videoassistenten3. Dezember 2009

Italiens Finanzminister Giulio Tremonti will den Bankenplatz Lugano in der Schweiz trocken-legen. Denn dort lagert viel italienisches Geld – darunter geschätzte 125 Milliarden Euro Schwarzgeld. Die Finanzpolizei hat Überwachungskameras an der Grenze installiert, um die Kennzeichen der italienischen Autos aufzunehmen. Die Beamten ermitteln dann die Besitzer und gleichen die Steuerdaten ab. Ein Unding: Denn Italien, wie auch die Schweiz gehören dem Schengenraum an. Systematische Personenkontrollen sind eigentlich ausgeschlossen. Im Tessin fordern einige Politiker jetzt Gegenmaßnahmen: Wenn Geld aus der Schweiz abfließt, soll im Gegenzug italienischen Grenzgängern die Einreise verwehrt werden.