1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Föderalisierung der Republik Moldau

21. August 2002

– Separatisten in Transnistrien signalisieren Gesprächsbereitschaft

Chisinau, 20.8.2002, 11.33 GMT, RADIO MOLDOVA INTERNATIONAL, rumän.

Die Führung in Tiraspol ist, um den Transnistrien-Konflikt zu lösen, zu Gesprächen über die Föderalisierung der Republik Moldau bereit. Dies erklärte der Vorsitzende des Obersten Sowjets der Moldauischen Dnjestr-Republik, Grigore Maracuta, vor der Presse. Nach seinen Worten hat Transnistrien bereits im Januar 1993 Verschläge unterbreitet, die denjenigen, die die Vermittler jetzt in Kiew vorlegten, sehr ähnlich waren. Maracuta fügte hinzu, dass "uns schon damals bewusst war, dass das Transnistrien-Problem nicht in einem moldauischen Einheitsstaat gelöst werden kann, sondern nur in einem Staat, der sich auf föderale Grundsätze stützt." Maracuta sprach sich gegen eine gemeinsame Armee im Rahmen eines wiedervereinigten moldauischen Staates aus.

Wir erinnern daran, dass die Delegation aus Transnistrien nicht zu den Verhandlungen zwischen Vertretern aus Chisinau und aus Tiraspol erschienen war. Auf Vorschlag der OSZE sollten diese Verhandlungen Ende letzter Woche stattfinden. (me)