Familienpolitik: Programme und Realität

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Als Bundeskanzler Schröder 1998 seine Familienministerin vorstellte, da nannte er sie noch Ministerin für "Familie und Gedöns".
Damals konnte er mit diesem Politikfeld offenbar nicht viel anfangen.Das hat sich gründlich geändert – inzwischen hat der Kanzler die Familienpolitik zur Chefsache erklärt. Kein Wunder, kriegen die Deutschen doch zu wenige Kinder, und das ist ein Problem vor allem für die sozialen Sicherungssysteme.
Und so ist die Familienpolitik in diesem Wahlkampf ein heißes Thema. Vor allem geht es immer wieder um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und damit um die Betreuung der Kinder. Wo hapert es eigentlich, und was ist von den Versprechen der Parteien zu halten?