Wie die Welttourismusorganisation UNWTO am Mittwoch bestätigte, hat Frankreich trotz der Terroranschläge seine Spitzenposition als weltweit begehrteste Reisedestination auch für das Jahr 2016 verteidigt.
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In der Rangliste der meistbesuchten Länder folgen die USA und Spanien auf Platz zwei und drei. Spitzenreiter Frankreich verzeichnete mit insgesamt 82,6 Millionen Besuchern jedoch einen Rückgang um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Terroranschlägen in der Vergangenheit hatte es jedoch Befürchtungen gegeben, dass die Tourismuszahlen viel stärker einbrechen.
In Frankreich ist die Stichwahl zwischen Präsident Emmanuel Macron und seiner Herausforderin Marine Le Pen zu Ende gegangen. Wir nehmen die Wahl zum Anlass, Ihnen die "Grande Nation" als Reiseland zu zeigen.
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Paris
An der Seine entlang bummeln, im Louvre die Mona Lisa bestaunen, den Triumphbogen besichtigen oder wie hier vom Eiffelturm aus auf die Stadt schauen: Paris bietet unendlich viele Möglichkeiten. Nach dem Touristenprogramm geht es wahlweise in ein Café im schicken Viertel Saint-Germain oder in eine Kneipe im Szenebezirk Belleville.
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Provence
Duftende Lavendelfelder, mittelalterliche Bergdörfer, flirrende Hitze und dieses ganz besondere Licht. Die Provence ist im Sommer ein Fest für die Sinne. Berühmte Maler wie Picasso, Chagall oder van Gogh bewegte dieses gewisse Etwas zum Bleiben. Der Süden ist Frankreichs beliebteste Ferienregion - mit 30 Millionen Urlaubern jährlich.
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Côte d'Azur
Die Sehnsucht nach Sonne führt in Frankreich traditionell ans Mittelmeer. Die Côte d'Azur steht für Luxus und Glamour. Im 19. Jahrhundert war Urlaub hier ein Privileg der europäischen Aristokratie. Später kamen prominente Künstler und der internationale Jetset. Heute finden zwischen Marseille und Menton alle ihren Lieblingsplatz.
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Alpen
Die Alpen begrenzen Frankreich im Südosten. Besonders das Mont-Blanc Massiv fasziniert Bergsteiger. Der gleichnamige Berg Mont Blanc ist Kult. Er ist nicht nur mit 4810 Metern der höchste Gipfel der Alpen. Seine Erstbesteigung im Jahr 1786 gilt als die Geburtsstunde des modernen Alpinismus. Heute führen über 100 Routen auf das Dach Frankreichs.
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Pyrenäen
Im Südwesten Frankreichs bilden die Pyrenäen die Grenze zu Spanien. Die übergroßen Rennräder auf dem Col d'Aubisque (1709 Meter) verweisen auf ein sportliches Großereignis. Die steilen Bergpässe sind seit 1951 Teil der Tour de France. Wer es hier hinauf schafft, ist wirklich sportlich. Wanderer können vom Mittelmeer bis zum Atlantik dem Höhenkamm der Pyrenäen auf dem Fernwanderweg GR 10 folgen.
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Loire-Tal
Die Loire ist Frankreichs längster Fluss. Auf 1020 Kilometern bahnt sie sich ihren Weg vom Zentralmassiv zum Atlantik. 400 Schlösser säumen die Ufer von Mitteleuropas letztem großen Wildwasserfluss. Nirgendwo sonst in Europa gibt es so viele Schlösser auf so engem Raum. Eines der berühmtesten ist Chambord (Bild). Das Loire-Tal ist seit dem Jahr 2000 als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.
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Bretagne
Den Naturelementen ausgesetzt. Das erleben Urlauber am Atlantik. Die bretonische Küste im äußersten Westen Frankreichs ist von einer rauen Schönheit, wild und windumtost. Auch das wechselhafte Wetter gehört zur Faszination dieser Landschaft. Die Bretagne ist nach der Côte d'Azur die am meisten besuchte Region in Frankreich.
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Normandie
In der Normandie wirken die stärksten Gezeiten Europas. Bis zu 14 Meter Unterschied gibt es zwischen Ebbe und Flut! Nur wenige Male im Jahr umspült die Flut die Klosterinsel des Mont Saint-Michel komplett - ein Naturschauspiel. Das Benediktinerkloster gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs und ist seit 1979 UNESCO-Welterbe.
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Côte d'Argent
100 Kilometer feinster, weißer Strand, der in der Sonne silbern glänzt. Daher der Name Silberküste. Die Côte d'Argent erstreckt sich am Atlantik, westlich von Bordeaux und verspricht traumhaften Urlaub. Etwa in der Mitte erhebt sich Europas größte Wanderdüne, die "Dune du Pilat". Ihre Höhe variiert zwischen 100 und 117 Metern. Sie ist 500 Meter breit und drei Kilometer lang.
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Zwischen Bordeaux und Elsass - Weinanbau
Frankreich macht Genussmenschen glücklich. An der Qualität der französischen Weine orientiert sich die Welt. 14 Weinbauregionen gibt es, jede hat ihren eigenen Charakter. Da lohnt sich eine Genussreise von Chateau zu Chateau inclusive Weinverkostung. Besonders viele Spitzenweine kommen übrigens aus der Gegend um Bordeaux.
600 Sternerestaurants gibt es derzeit in Frankreich. Das Elsass ist eine jener Regionen, die wegen ihrer authentischen regionalen Küche besonders viele Besucher hat. Um hier richtig gut essen zu können, muss man nicht mit dem ganz großen Geldbeutel unterwegs sein. Ob verwöhnter Gourmet oder hungriger Wanderer - jeder wird nach seiner Façon glücklich.
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Auch die USA mussten einen Rückgang um drei Prozent auf 75,61 Millionen Besucher hinnehmen. In Spanien hingegen wuchs der Markt im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 75,56 Millionen Touristen. Dabei profitierte Spanien davon, dass viele Urlauber aus Sorge vor Unruhen Länder und Regionen wie die Türkei, Ägypten und Nordafrika gemieden haben.
Auf Platz vier der Rangliste der meistbesuchten Länder steht China mit 60 Millionen Besuchern, Italien belegt den fünften Platz. Die Statistik der UNWTO erfasst Reisende, die mindestens eine Übernachtung im jeweiligen Land gebucht haben.
Gemessen am Umsatz blieben die USA auch 2016 Spitzenreiter mit 173 Milliarden Euro. Mit großem Abstand vor Spanien auf Platz zwei, das 60 Milliarden Euro durch den Tourismus erwirtschaftet hat. Größter Verlierer in der Geldrangliste ist Großbritannien, die mit 34 Milliarden Euro vom dritten auf den siebten Platz zurückfiel.