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G8 will Übergangsregierung

18. Juni 2013

Russlands Präsident Putin gegen alle - so sah es lange aus auf dem G8-Gipfel im nordirischen Enniskillen. Jetzt haben sich die Staats- und Regierungschefs doch über eine Position zu Syrien geeinigt.

Gruppenfoto der Teilnehmer des G8-Gipfels in Nordirland (Foto: Jewel SamadAFP/Getty Images)
Bild: Jewel SamadAFP/Getty Images

Russland und seine G8-Partner streben eine Übergangsregierung an, um den Bürgerkrieg in Syrien politisch zu beenden. Das verlautete am Dienstag aus den Delegationen beim G8-Gipfel am Lough Erne im nordirischen Enniskillen. Die künftige Rolle oder die politische Zukunft des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sparte die G8-Erklärung nach diesen Angaben aus.

Wie eine Übergangsregierung aussehen soll und ob der Rücktritt Assads eine Voraussetzung für den politischen Übergang ist, war zunächst unklar.

G8 fordern Übergangsregierung für Syrien

01:33

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Die Staats- und Regierungschefs hatten seit Montag hart über eine gemeinsame Position gestritten. Der russische Präsident Wladimir Putin war zumeist isoliert. Wie Diplomaten berichteten, nickte schließlich auch er den Text ab. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Russland ist neben dem Iran der engste Verbündete Assads und beliefert das Regime mit Waffen. Die USA, Großbritannien und Frankreich haben erklärt, Beweise für den Einsatz von tödlichem Giftgas gegen Aufständische zu haben. Deshalb erwägen die drei Staaten, nun die Rebellen aufzurüsten. Die USA und Russland wollen möglichst im Juli eine zweite Syrien-Konferenz in Genf ausrichten.

pg/gmf (dpa, rtr)

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