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"Gasprom" schlägt Georgien ein Joint-venture vor

25. Mai 2004

Tbilissi, 25.5.2004, RUSTAWI-2 TV, Webseite, engl.

Premierminister Surab Schwania ist im Rahmen seines offiziellen Russland-Besuches mit dem Chef der Aktiengesellschaft "Gasprom", Aleksej Miller, zusammengekommen. Thema des Gesprächs war das Angebot, das gemeinsame Unternehmen "Geo-Rus-Gas-Industrie" zu gründen, das für den Ausbau des Gasleitungsnetzes zwischen beiden Ländern zuständig wäre. Der Chef von "Gasprom" ist der Ansicht, dass dies der besseren Versorgung Georgiens mit Gas dienen werde.

Aleksej Miller sagte, "Gasprom" gehe davon aus, dass die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Georgien in letzter Zeit das Land daran gehindert haben, seine Schulden gegenüber der russischen Gesellschaft zu bezahlen. Surab Schwania erklärte, Georgiens Regierung könnte einen Teil dieser Schulden bis September zurückzahlen und den Rest in nächster Zukunft. Der "Gasprom"-Chef bekundete die Bereitschaft, sich an der Privatisierung des Gasversorgungsunternehmens "Tbilgas" zu beteiligen, da "Gasprom" in diesem Bereich Erfahrung habe. Zu dem gemeinsamen Unternehmen erklärte Surab Schwania, Georgien werde dieses Projekt akzeptieren, wenn es den Bau der Gasleitung Shah Deniz - Erzerum nicht behindert. (TS)

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