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Gazprom nimmt nach Gas und Öl auch die Stromwirtschaft ins Visier

29. Juni 2007
Der vom Kreml kontrollierte Gasmonopolist Gazprom will zusätzlich zum Ölgeschäft auch die Stromproduktion in Russland sowie in Deutschland und anderen EU-Staaten ins Visier nehmen. "Die Stromwirtschaft gehört ebenso zum Kerngeschäft des Konzerns wie Gas und Öl", sage der Aufsichtsratsvorsitzende und Vize-Regierungschef Dmitri Medwedew am Freitag auf der Hauptversammlung in Moskau. Zuvor hatte der weltgrößte Gasproduzent das beste Jahresergebnis seiner Geschichte verkündet. Nach internationaler Rechnungslegung stieg der Nettogewinn 2006 auf umgerechnet 18 Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende der Essener E.ON Ruhrgas AG, Burckhard Bergmann, wurde erneut als einziger Ausländer in den Aufsichtsrat des Gasmonopolisten gewählt. E.ON Ruhrgas hält knapp 6,5 Prozent der Anteile an Gazprom.
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